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Titelaufnahme

Titel
Waldpilze als Nichtholz-Ressource : Problemanalyse und Aktionspotentiale anhand eines Beispiels / verf. von Gottfried Hinteregger
VerfasserHinteregger, Gottfried
Betreuer / BetreuerinSekot, Walter
Erschienen2007
Umfang153 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2007
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Waldbesucher Vermarktung Pilze Nichtholz-Ressource
Schlagwörter (EN)edible mushrooms non-wood forest products forest recreation mushroom picking
Schlagwörter (GND)Koralpe / Pilzesammeln / Regulation
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7487 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Waldpilze als Nichtholz-Ressource [6.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Oftmals wird die Bewirtschaftung der Wälder von Pilze sammelnden Waldbesuchern stark gestört. Andererseits sind essbare Waldpilze eine Nicht-Holz-Ressource, deren Nutzung der Waldeigentümer durch seine Verfügungsrechte beschränken kann. Über das in dieser Arbeit betrachtete Fallbeispiel im Grenzgebiet zwischen der Steiermark und Kärnten werden die Probleme untersucht und Lösungsmöglichkeiten dargelegt. Über die Betrachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen und einigen in der Literatur dokumentierten Referenzfällen werden verschiedene Möglichkeiten, die von strikten Verboten bis zur selbstständigen Ernte und Verwertung reichen, geprüft. Die Befragung des Beispielbetriebs, von dessen Nachbarbetrieben und von Waldbesuchern erlaubt eine Beurteilung der über die betrachteten Handlungsmöglichkeiten erreichbaren Effekte. Generell sind die jeweils entstehenden Transaktionskosten gegenüber der damit erzielten Verringerung der seitens der Waldbesucher verursachten, negativen externen Effekte abzuwägen.

Zusammenfassung (Englisch)

The intense utilization of forests by mushroom picking visitors may severely hinder forest operations. In principle, however, the forest owner is entitled to exclude visitors from mushroom picking. The thesis investigates the associated problems and respective options on behalf of the forest owner at the example of a forest enterprise located in the border region between Styria and Carinthia. Based on an analysis of the respective legal regulations and some references from literature, several alternative ways of action are identified. The options range from the enforcement of property rights to the commercial utilization of the resource by the forest owner himself. The alternatives are evaluated based on information derived from the forest enterprise under investigation and its neighbours as well as from a survey of visitors. In general, the specific transaction costs have to be taken into account and a trade-off between those costs and the presumably remaining negative external effects caused by the visitors has to be performed.