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Titelaufnahme

Titel
Habitatuntersuchungen im Donau-Stauraum Freudenau : räumliche und zeitliche Veränderungen von anthropogen gestalteten Uferstrukturen im Einflussbereich des Kraftwerks Wien-Freudenau / verfasst und eingereicht von: Vanessa Payerl
VerfasserPayerl, Vanessa
GutachterWaidbacher, Herwig ; Rauch, Pablo ; Meulenbroek, Paul ; Drexler, Silke-Silvia
ErschienenWien, 2015
Umfang134 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Hydrobiologie, Gewässermanagement (IHG), BOKU-Universität für Bodenkultur
Schlagwörter (GND)Kraftwerk Freudenau / Donau / Ufer / Sediment
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7449 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Habitatuntersuchungen im Donau-Stauraum Freudenau [11.24 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit ist im Rahmen des Projekts „Donau Stauraum Freudenau Ökosystem-Response 15 Jahre nach Einstau“ entstanden. Mit der Fertigstellung des Kraftwerks Freudenau traten auch Umweltauflagen in Kraft, welche die Überprüfung der zeitlichen und räumlichen Verteilung der benthischen Lebensgemeinschaften und der Fischbiozönosen vorschreiben. Des Weiteren muss auch eine Kontrolle der Funktionsfähigkeit der vollzogenen Maßnahmen nach Stauerrichtung erfolgen. Das Ziel dieser Masterarbeit war es, die zeitliche und räumliche Veränderung der Donauuferstrukturen mittels Befahrung mit einem Motorboot und gleichzeitiger Vermessung zu analysieren. Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag hierbei auf der Erfassung der Ablagerung des Feinsediments in dem jeweiligen Buchthabitat. Jedes Habitat wurde mit dem Boot abgefahren und per Distanzmessgerät und eigens konstruiertem Messstab vermessen. Die Länge, Breite, Tiefe sowie die Feinsedimentauflage in den Habitaten wurden mit insgesamt 55 Querprofilen und 315 Messpunkten aufgenommen. Aus den erhobenen Daten wurde die Mächtigkeit der über die Zeit angesammelten Feinsedimentauflage in den jeweiligen Uferstrukturen bestimmt und mit Hilfe von computerunterstützten Programmen in eine darstellende Form gebracht. Durch die Auswertung konnte für die untersuchten Donauhabitate eine Aussage über deren Entwicklung mit dem Schwerpunkt der Betrachtung der Feinsedimentauflage getroffen werden. Es stellte sich heraus, dass es seit dem Einstau des Kraftwerk Freudenau im Jahre 1998 in jedem Habitat zu einer Anreicherung an Feinsediment gekommen war und der Anteil im vom Kraftwerk beeinflussten Übergangsbereich am höchsten war. Unter Berücksichtigung dieser Ergebnisse wurden des Weiteren ökologische Aspekte und deren eventuelle Entwicklung diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis was carried out as part of the project “Donau Stauraum Freudenau ecosystem response 15 years after construction” of the hydropower plant. With the completion of the power plant Freudenau environmental regulations came into force, which prescribe the temporal and spatial monitoring of the distribution of benthic communities and fish biocenosis. Furthermore the functionality of the implemented measures after the construction of the impoundment needs to be tested. The intention of this thesis is to analyze the temporal and spatial changes of habitat structures through on-site surveys by measuring the spatial expansion and variability of the structures. The main focus of the investigation is on capturing the sedimentation of fine material in each habitat. During the practical outdoor work on the Danube several methods were tested to acquire the optimal methodology for the research topic. Each habitat was explored by boat. Applying a distance measuring device and a selfmade dipstick, 55 cross sections were created with a total of 315 measuring points to illustrate the length, width and depth of the habitats. From the acquired data, the thickness of the sediment cover, which accumulated in the course of time in the respective bank structures, could be determined. Additionally the data was converted into a visually presentable form by means of computer-assisted programs. By evaluating the data of the investigated sections of the Danube habitats a conclusion on their development, with special emphasis on the sedimentation of fine materials, could be drawn. It turned out that it had come since its flooding in 1998 in each habitat to an accumulation of fine sediment. Throughout the percentage at the end of the central congestion or in the transition region this accumulation was the highest. Taking these results into account the paper discusses further ecological aspects and their eventual development.