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Titelaufnahme

Titel
Wiederbewaldung auf Kahlflächen nach Sturm- und Borkenkäferkalamitäten im Fuscher Tal / vorgelegt von Martin Limmert
VerfasserLimmert, Martin
Betreuer / BetreuerinHochbichler, Eduard
Erschienen2013
Umfang65, VI Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Kalamitätflächen, Sturm Uschi, Fuscher Tal, 2002, Aufforstung, Naturverjüngung
Schlagwörter (EN)calamity areas, storm Uschi, Fuscher Tal, 2002, Afforestation, natural regeneration
Schlagwörter (GND)Fuscher Tal / Aufforstung / Sturmschaden / Borkenkäfer
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7276 Persistent Identifier (URN)
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Wiederbewaldung auf Kahlflächen nach Sturm- und Borkenkäferkalamitäten im Fuscher Tal [3.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit dem Sturmereignis im November 2002, kamen im Fuschertal noch Kalamitäten, vor allem durch den Borkenkäfer hinzu. Im Jahr 2002 wurden auf den Flächen der Agrargemeinschaft Fusch in Summe 79 Hektar Wald durch den Sturm geworfen. In den darauffolgenden Jahren 2003 bis 2010 kamen noch 46 Hektar Kalamitätsflächen durch Käferbefall hinzu. (Schuhmann 2013) Auf den Flächen der Österreichischen Bundesforste AG wurden insgesamt 147 Hektar Forst durch Kalamitäten zerstört. Insgesamt kam es zu 26.891 Festmeter Zwangsnutzung. Davon wurden 13.432 (49%) Festmeter durch Sturm und 13.459 (51%) Festmeter durch Borkenkäfer zerstört. (ÖBf AG Mittersill, 2013) Um ein Bild der Kalamitätsflächen zu bekommen, und um den zukünftigen Verlauf der Verjüngung zu prognostizieren, wurden die Flächen auf natürliche und künstliche Verjüngung und deren dynamische Entwicklung untersucht. Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, den Status quo der Verjüngung darzulegen, und den Erfolg der Aufforstungsmaßnahmen oder waldbaulichen Handlungsbedarf zu dokumentieren. Für die Bearbeitung der Fragestellungen konnten folgende Hypothesen formuliert werden: a. Die Verjüngung hat auf allen Flächen gleichmäßig stattgefunden, und kann als gesichert angesehen werden b. Die Wuchsdynamik ist abhängig von der Exposition c. Das Totholz trägt zur natürlichen Verjüngung bei.

Zusammenfassung (Englisch)

6,200 hectare of forest have been destroyed by the storm ‚Uschi‘ and its top speed of up to 150 km/h throughout the period from the 14th until the 16th of November in the year 2002 in the districts St. Johann, Tamsweg and Zell am See. In some of the valleys of the Tauern like the valleys of Kaprun and Fusch up to 20 % of the forest area have been affected (Klaushofer 2006). In this paper an area of 400 hectare at the beginning of the valley of Fusch has been examined, which is being managed by the Austrian national forest organisation ‚Österreichische Bundesforste AG‘ as well as the local agricultural community ‚Agrargemeinschaft Fusch‘. The afforestation could only be administered sparsely and was delayed in time as the evacuation of the storm-damaged timber took several years and from 2004 onwards an intensive affection by beetle pest caused even more damaged timber which lead to an additional delay. The natural rejuvenation, but also the artifical rejuvenation of forests in mountain areas does not only need a lot of time but also certain preconditions such as the existance of clearances in order to start growing well and efficiently. (Schönenberger 2002). 10 years after the event of the storm around 60% of the total area can be described as sufficiently rejuvenated. The parts of the area which are being managed by the‚ Agrargemeinschaft Fusch‘ and by the ‚Österreichische Bundesforste AG‘ also show percentages of 60% and 61% and can also be characterised as sufficiently rejuvenated.