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Titelaufnahme

Titel
Einfluss der Alpung auf die Leistung, Lebendmasseveränderung und auf ausgewählte Stoffwechselkennzahlen bei Milchkühen / eingereicht von Karoline Margreitter
VerfasserMargreitter, Karoline
GutachterFürst-Waltl, Birgit ; Knaus, Wilhelm ; Willam, Alfons
Erschienen2014
UmfangVII, 65 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Milchkühe, Alpung, Lebendmasseveränderung
Schlagwörter (EN)dairy cows. alpine pasturing, live mass
Schlagwörter (GND)Milchkuh / Almwirtschaft / Milchleistung / Lebendmasse
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7254 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss der Alpung auf die Leistung, Lebendmasseveränderung und auf ausgewählte Stoffwechselkennzahlen bei Milchkühen [2.15 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Situation von Milchkühen in unterschiedlichen Leistungsbereichen während der Alpung zu untersuchen. Dazu wurden 123 Milchkühe auf der Alpe Gamperdona (Nenzing, Vorarlberg) in drei Leistungsgruppen (hohe, mittlere und geringe Leistung) eingeteilt. Die Milchleistung der Kühe stieg zu Beginn des Alpsommers kurz an und fiel nach drei Alpwochenbei allen drei Gruppen langsam ab. Die Lebendmasse stieg bei allen Leistungsgruppen zu Beginn des Alpsommers an und bei den Gruppen mit hohen und mittleren Leistungen fiel diese dann ab. Die Gruppe mit der geringsten Leistung konnte den ganzen Alpsommer einen Zuwachs an Lebendmasse verzeichnen. Das Laktationsstadium hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Veränderung der Lebendmasse. Der Harnstoff- und Eiweißgehalt der Milch lag bei allen Gruppen in einem aus gesundheitlicher Sicht akzeptablen bis guten Bereich. Vor allem die Gruppe mit der geringsten Leistung befand sich in einem Bereich mit einer guten Energieversorgung. Der Fettgehalt fiel bei allen Gruppen im Verlauf des Alpsommers leicht ab. Der Somatic cell score (SCS), welcher die logarithmisch transformierten Zellzahlgehalte darstellt, stieg bei allen Gruppen im Verlauf des Alpsommers an, wobei die Gruppe mit der höchsten Leistung einen höheren Wert aufwies. Die berechnete Menge an Trockenmasse (TM), die im Durchschnitt zu Beginn des Alpsommers von den Kühen aufgenommen werden musste, um den Energiebedarf zu decken, belief sich auf 21,04 kg TM in der Gruppe mit der höchsten Leistung und 16,39 kg TM in der Gruppe mit geringsten Leistung. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass Kühe mit höheren Leistungen unter den Bedingungen der Alpe Gamperdona gehalten werden können, aber mit stärkeren Leistungsrückgängen gerechnet werden muss. Die Versorgung mit Energie ist bei Kühen in einem späteren Laktationsstadium auf dieser Alpe leichter möglich.

Zusammenfassung (Englisch)

In the present study, data from 123 dairy cows on an alpine pasture (Alpe Gamperdona, in Nenzing, Vorarlberg) were collected. The cows were divided into three groups with different daily milk performances: high, middle and low performance. At the beginning of the summer the daily milk performance increased and then after three weeks the performance went down slowly. During the first month on the alpine pasture the body weight of all groups increased, but then the body weight of the groups with high and medium performances decreased. Body weight of the low performing group increased during the whole summer. There was no difference in body weight between cows of different milk performances. Milk urea and milk protein contents were within reasonable ranges for all groups during the summer. Energy supply was sufficient for cows in the low performing group. Milk fat content was reduced in all three groups during the summer. Somatic cell score increased for all three groups over time and was highest for the high performing group. The calculated average feed intake was between 16 and 21 kg dry matter at the beginning of the alpine pasture season and decreased during the summer, because of the reduction in milk performance. The study clearly showed that it is possible to keep high performing cows on the mountain pasture of Alpe Gamperdona. High performing cows showed a greater reduction in milk yield over time. Energy balance was better in cows with lower milk yield.