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Titelaufnahme

Titel
Beschreibung von Bewegungscharakteristika im PKW-Verkehr mittels GPS und Beschleunigungssensoren / Verf.: Stefan Höfler
VerfasserHöfler, Stefan
GutachterMeschik, Michael
Erschienen2012
Umfang100 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Bewegungscharakteristika PKW Verkehr GPS Beschleunigungssensoren
Schlagwörter (GND)Personenkraftwagen / GPS / Beschleunigungsmesser / Bewegungsmessung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7239 Persistent Identifier (URN)
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Beschreibung von Bewegungscharakteristika im PKW-Verkehr mittels GPS und Beschleunigungssensoren [3.79 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit werden Bewegungscharakteristika im PKW- Verkehr, mit Hilfe eines GPS- Geräts, untersucht. Parallel zu dieser Arbeit gab es noch weitere Arbeiten, welche sich mit den Bewegungscharakteristika von Fahrrädern, Fußgängern und öffentlichen Verkehrsmitteln beschäftigten. Der Hintergrund dieser Arbeiten ist, dass in Zukunft bei Mobilitätserhebungen auf handschriftliche Erhebungsbögen verzichtet werden kann, und stattdessen die Versuchspersonen eines dieser kleinen GPS- Geräte mitführen werden. Um die Bewegungscharakteristika im Pkw-Verkehr beschreiben und erkennen zu können, wurde während der Versuche/-Fahrten ein GPS-Gerät der Fa. MGE-Data aus Prag mitgeführt, welches auch die Beschleunigungswerte in drei Richtungen erfasst. Die Beschleunigungen in Fahrzeughochrichtung (annähernd in der Vertikalen) ergaben keine wesentlichen für die Bewegung des Fahrzeugs auswertbaren Ergebnisse. Um die Beschleunigungen auch interpretieren und charakterisieren zu können wurden Versuche mit unterschiedlichsten Fahrmanövern, welche bei einer PKW- Fahrt üblich sind, durchgeführt. Bei diesen Versuchen wurden die auftretenden und erfassten Beschleunigungen des Fahrzeugs nach „in Fahrtrichtung“, „quer zur Fahrtrichtung“ und „hoch zur Fahrtrichtung“ unterteilt. Mithilfe der während einer Stadtfahrt aufgezeichneten Beschleunigungsdaten wurden statistische Modelle erstellt, mit denen es möglich ist, die Fahrmanöver anhand der aufgezeichneten Daten zu erkennen. Als Ergebnis lassen sich durch die Betrachtung der gemessenen Beschleunigungen mittels der Modelle sowohl Brems- als auch Beschleunigungsvorgänge, verzögerungsfreies Dahinrollen und Links- bzw. Rechtskurven während der Fahrt mit einer Erklärungsqualität von etwa 85 % identifizieren. Die Ergebnisse dieser Testfahrten wurden nur mit einem Pkw und einem Fahrer durchgeführt. Für allgemeingültige Modellergebnisse sind weitere Messfahrten mit unterschiedlichsten Fahrzeugen und Fahrern erforderlich.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper is about features of movement in private car traffic. In order to measure these features a GPS-device with an integrated acceleration sensor was used. Parallel to this paper there were other papers concerned with acceleration features of bicycles, pedestrians and means of public transport. The ultimate aim of these papers is to facilitate the omission of handwritten data entry forms when carrying out mobility surveys in the future; instead probands should carry around small GPS-devices. In order to picture the acceleration features in private car traffic there was used a GPS-device of the MGE-Data company from Prague. This device is able to collect acceleration values of three directions. The device was fixed in such a way that its axes were more or less in accordance with the axes of the car. In this way it was possible to monitor the acceleration in and diagonally to the direction of motion. The acceleration in vertical direction did not produce any evaluable results. As to interpret and characterise the acceleration the tests were carried out within common driving manoeuvres. During these tests the acceleration of the car was classified as “in direction of motion”, “diagonally to direction of motion” and “vertical to direction of motion”. With the collected data of a drive it was possible to develop statistic models (multinominal regressions) with the help of which a recognition of the driving sequences was feasible. As a result one could observe and indentify brake applications, delay free gliding and left respectively right turns during the drive with an explanation quality of approximately 85 %. It could be shown that a measuring instrument which is arranged according to the vehicle axes offers good model results through direction-determinable acceleration value. The instrument in the vehicle offered better results than a measuring device allocated randomly in a room as the direction of acceleration of the latter cannot be transformed in vehicle direction; thus it only produces vectorial acceleration values. The results of these test drives have been carried out with one vehicle and by one driver. For universally valid model results further test drives with different vehicles and drivers are necessary.