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Titelaufnahme

Titel
Verfahren zur Herstellung einer knochenleimgebundenen Spanplatte / eingereicht von Georg Hahn
VerfasserHahn, Georg
Betreuer / BetreuerinGindl, Wolfgang
Erschienen2008
Umfang60 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Knochenleim, Spanplatte, Querzugfestigkeit, Biegefestigkeit, Quellverhalten
Schlagwörter (GND)Spanplattenherstellung / Tierischer Leim / Knochen / Methode
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-7205 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Verfahren zur Herstellung einer knochenleimgebundenen Spanplatte [2.7 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde ein Verfahren zur Herstellung von knochenleimgebundenen Spanplatten, die anschließend auf Querzug- und Biegefestigkeit geprüft und hinsichtlich des Quellverhaltens untersucht wurden, entwickelt. Ein Problem stellte die Verpressung der durch die Beleimung zu feuchten Späne dar. Dies konnte unter Ausnutzung der thermoplastischen Eigenschaften des Knochenleims gelöst werden, indem die Späne nach der Beleimung getrocknet und anschließend bei 150C heißverpresst wurden. Unter Einwirkung der hohen Temperatur kam es zur Plastifizierung des bereits ausgehärteten Klebstoffs und zur Verleimung der Späne untereinander. Die vollständige Festigkeit des Knochenleims trat erst nach Abkühlung unter die Sol-Gel-Übergangstemperatur ein. Bei der anschließenden Prüfung der Querzugfestigkeit erreichten vier von fünf Proben die Anforderung der Norm. Die laut Norm geforderte Biegefestigkeit konnte nur von einer Platte erreicht werden. Obwohl Knochenleim gegenüber Feuchtigkeit nicht beständig ist, erzielten hinsichtlich des Quellverhaltens jene Proben passable Werte, die sich auch durch gute Festigkeitswerte auszeichneten.

Zusammenfassung (Englisch)

A procedure to fabricate bone glue bonded particle boards was developed within the diploma thesis. The transverse tensile strength and modulus of rupture as well as the moisture expansion behaviour of the particle boards was evaluated. One problem that occurred was that the particles were wet due to the application of adhesive and consequently non bonds could develop during pressing. The solution for the problem works like the following. One has to use the thermoplastic properties of bone glue in its full capacity by drying the particles after the glue application. Then the particles have to be pressed under a temperature of 150C. As a consequence of the high temperature the already cured bone glue plasticized and the particles stuck together. Only after the cooling under the Sol-Gel-transition-temperature the whole stability of the bone glue was achieved. Four of five samples met the standard requirements for transverse tensile strength. The modulus of rupture demanded by the standard could only be reached by one particle board. Although bone glue is not stable against moisture those samples that demonstrate a good behaviour against moisture also offer good values of stability.