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Titelaufnahme

Titel
Reforestation on different treated areas in south-western Costa Rica / by Franziska Hördegen
VerfasserHördegen, Franziska
Betreuer / BetreuerinHasenauer, Hubert
Erschienen2011
UmfangVI, 73 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Costa Rica Wiederbewaldung Wachstum Naturverjüngung Behandlungsmethoden Freistellung
Schlagwörter (EN)Costa Rica reforestation growth natural regeneration treatment freeing
Schlagwörter (GND)Costa Rica / Bosque Esquinas / Natürliche Verjüngung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-6605 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Reforestation on different treated areas in south-western Costa Rica [3.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Untersucht wurden die Einflüsse von zwei Behandlungsmethoden (eine Freistellung der neu gepflanzten Baumarten und ein belassen der Konkurrenzvegetation) auf Wiederbewaldungsflächen im Südwesten Costa Ricas, die in den Jahren 2007-10 bepflanzt wurden. Desweiteren wurde die Naturverjüngung untersucht bezüglich (1) der vorher benannten Behandlungen und (2) der Nähe der Flächen zu einem bestehenden Wald. Mit Hilfe mehrerer zufällig angelegter Probekreise (a=100 m) wurden sowohl die neugepflanzten Arten bezüglich Durchmesser (in 50 cm Höhe) und Höhe aufgenommen als auch die Naturverjüngung. Hierbei wurden die Familien der Pflanzen bestimmt, sowie die Anzahl ihres Vorkommens. Aufgrund der Datenlage, konnten nur drei der 53 gepflanzten Arten bezüglich ihres Wachstums untersucht werden, und zwar hierbei um Terminalia amazonia, Carapa guianensis und Cedrela odorata. Bei diesen ergab sich eine statistisch nicht zu belegende Tendenz, eines höheren Wachstums ohne Freistellung. Gründe hierfür lassen sich in unbeachteten Drittvariablen finde, z.B. in der Nachbarschaft zu bodenverbessernden Pflanzen. Bezüglich der Naturverjüngung ergab sich folgendes: Behandelte Flächen hatten mit 139 Pflanzen/ha deutlich weniger Naturverjüngung als unbehandelte Flächen mit 352 Pflanzen/ha. Der Simpson Index und die entsprechende Evenness waren bei beiden Flächentypen ungefähr gleich bei 0,88 (0,86) und 0,96 (0,92). Ähnlich verhielt sich die Naturverjüngung bezüglich der Nachbarschaft. Flächen mit Wald in direkter Umgebung hatten deutlich mehr natürliche Regeneration (359Pflanzen/ha) als Flächen ohne Wald (67Pflanzen/ha). Der Simpson Index und die Evenness waren mit Wald bei 0,87 und 0,91; in Flächen ohne Wald lagen die Werte bei 0,81 und 0,91. Die durchgehend dominantesten Familien waren Melastomaceae, Piperaceae und Fabaceae. Wegen des jungen Alters der Pflanzungen wird dringend zu einer Wiederholung der Datenaufnahmen in einigen Jahren geraten um Tendenzen zu validieren oder zu wiederlegen.

Zusammenfassung (Englisch)

We investigated the influences of two different types of treatments, which are (1) Total freeing of newly planted trees and (2) leaving of competitors on reforestation areas in the Southwest of Costa Rica between the years 2007 and 2010. Furthermore, we analysed the natural regeneration referring to (1) the former mentioned treatments and (2) the neighbourhood to forests (primary or secondary). Using fixed circles of measurement (area = 100m) the newly planted trees concerning species, diameter (in 50cm height) and height were measured as well as the natural regeneration. For the latter the families of the species were identified together with the amount of their appearance. Due to the current data, only three of the 53 planted species were analysed more closely regarding their growth. Therefore, we focused on Terminalia amazonia (J.F. GMEL.) EXELL, Carapa guianensis AUBL., and Cedrela odorata L. A not statistically verified tendency was found for a better growth without treatment. Reasons for that can be found in variables not taken into account, for instance soil ameliorating species nearby or different sizes in planting age. Concerning the natural regeneration the results were as followed: Treated areas have with 139 plants/ha clearly less regeneration than untreated areas with 351.7 plants/ha. The Simpson index and the according Evenness are equal for both types of areas with 0.88 (0.86) and 0.96 (0.92). Referring to neighbourhood the natural regeneration is similar. Areas with forests nearby have clearly more regeneration (358.6 plants/ha) then areas without forests (67.1 plants/ha). The Simpson index and die Evenness are with forest at an amount of 0.87 and 0.91; in area without forest at 0.81 and 0.91. Throughout the most dominant families are Melastomaceae, Piperaceae and Fabaceae. Due to plantations age a rerun of data collection is strongly recommended in several years. This might validate or refute these tendencies.