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Titelaufnahme

Titel
Vergleich der Futterqualitäten bei Grassilage, Gärheu und Heu für die Pferdefütterung / vorgelegt von Carina Andrea Hoisel
Weitere Titel
Comparison of the forage qualities of silage, haylage and hay in horse feeding
VerfasserHoisel, Carina Andrea
Betreuer / BetreuerinBuchgraber, Karl
Erschienen2010
Umfang145 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Futterqualität, Gärheu, Silage, Heu, Pferdefütterung
Schlagwörter (EN)forage quality, haylage, silage, hay, horse feeding
Schlagwörter (GND)Pferdefutter / Futtermittelqualität / Grassilage / Silage / Heu
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-6523 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Vergleich der Futterqualitäten bei Grassilage, Gärheu und Heu für die Pferdefütterung [3.87 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die dieser Arbeit zugrundeliegende Versuchsreihe wurde vom LFZ Raumberg-Gumpenstein durchgeführt, um Silage, Gärheu und Heu in unterschiedlichen Varianten herstellen und hinsichtlich verschiedenster Qualitäts- und Hygieneparameter vergleichen zu können. Bei der Ernte wurden mehrere TM-Stufen mit unterschiedlichen Presssystemen und Pressdichten, sowie Varianten mit Schneidmessern und unterschiedlichen Konservierungsverfahren, produziert. Die Futterqualität wurde durch Weender-Analyse, Gärqualitätsbestimmung und sensorische Beurteilung bewertet. Weiters wurden das Artengruppenverhältnis, das Stängel-/Blattverhältnis und die Bröckelverluste erhoben. Die Ermittlung der Inhaltsstoffe ergab beim ersten Schnitt hohe Rohfasergehalte und niedrige Rohproteinwerte. Dies war bei derart überständigem Futter zu erwarten und spiegelt die in der Praxis vorherrschenden Gegebenheiten und Probleme wider. Beim zweiten Schnitt waren, bedingt durch den früheren Schnittzeitpunkt, die Rohfasergehalte niedriger und die Rohproteingehalte dementsprechend höher. Die überhöhten Rohaschegehalte weisen auf eine starke Futterverschmutzung hin und bewirkten auch einen Abfall des Energiegehalts. Bei beiden Schnitten wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Varianten festgestellt. Bei der Ermittlung der Pilzkeimgehalte konnten weder bei Silage noch bei Gärheu erhöhte Gehalte nachgewiesen werden. Dieses Ergebnis unterstreicht die Vorteile von Gärfutter gegenüber Heu, da bei der sensorischen Bewertung der Heuproben durchwegs Schimmelgeruch wahrgenommen wurde. Die Staubentwicklung bei den Proben des ersten Schnittes war generell als hoch einzustufen. Beim zweiten Schnitt war die Staubbelastung deutlich niedriger. Beim Nachweis von Gärsäuren konnten bei Gärheu nur sehr geringe bis keine Gärsäurengehalte festgestellt werden, was Gärheu im Vergleich zu Silage begünstigt. Auch bei der sensorischen Bewertung wiesen die Futterproben des ersten Schnittes hygienische Mängel auf. Die sehr guten Futterpartien des zweiten Schnittes zeigen, dass es möglich ist, mit Sorgfalt und Fachwissen, Grundfutter von ausgezeichneter Qualität herzustellen, das den Anforderungen an Pferdegrundfutter für Hochleistungstiere gerecht wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The series of experiments of the LFZ RaumbergGumpenstein on the surfaces of the Lippizan federal stud in Piber are forming the basis of this work.Terms of quality and hygiene parameters of silage, haylage and hay were compared in different variants. Several levels of DM (40, 60, 80 and 86% DM) with different press systems, press densities as well as variants with cutting knifes and different preservation procedures were produced. Samples were taken by the raw material and finished silage, haylage and hay to determine the forage quality by Weender analysis, fermenting quality and sensory evaluation. Crumb losses and leaf-/stem ratio also were raised. Generally the first growth showed a low level of forage quality in all variants while with the second growth could be generated very good qualities. Evaluation of ingredients by Weender analysis showed high fibre content over 30% at the first cut. The first cut showed a lower protein content than the forage of the second cut. Ash and fat values were in standard terms. The energy content were between 9,14 and 9,63 MJ DE/kg DM. This had to be expected in such long standing feed and reflects the prevailing circumstances and problems in practice. At the second cut, fibre content were under 30% and the protein content were accordingly higher. The ash content indicated a strong food pollution and caused a decrease of engery content at values between 9,18 and 9,54 MJ DE/kg DM. There were no significant differences between the different variants detectable. Looking at the first growth, a generally high level of dust loading was detected, while the second growth showed a clearly lower level. The haylage with 60% DM produced with cutting knifes is not qualified for horse feeding because of the very high dust exposure. The sensory evaluation showed the same results. The forage quality of the second growth was excellent while the first growth demonstrated hygienic shortcomings and moderate forage quality. The good results of the second growth showed that with care and specialised knowledge it is possible to produce excellent quality according to the demands of horses. Haylage can clearly compete with hay and silage and represents an alternative forage for horses.