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Titelaufnahme

Titel
Untersuchung der CO2-Emissionen CO[tief 2]-Emissionen eines lehmigen Schluffbodens bei unterschiedlicher Bodenbearbeitung / eingereicht von Ilja Messner
VerfasserMessner, Ilja
Betreuer / BetreuerinKlik, Andreas
Erschienen2010
Umfang74 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Globaler Kohlenstoffhaushalt, Bodenatmung, Bodenbearbeitung, Direktsaat, CO2 Emissionen
Schlagwörter (GND)Schlufflehm / Bodenbearbeitung / Minimalbearbeitung / Direktsaat / Kohlendioxidfixierung / Kohlendioxidemission
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-6430 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchung der CO2-Emissionen CO[tief 2]-Emissionen eines lehmigen Schluffbodens bei unterschiedlicher Bodenbearbeitung [4.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Böden haben eine bedeutende Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf. Sie können sowohl Quelle als auch Senke für atmosphärisches CO2 sein. In den letzten Jahrzehnten sank der organische Kohlenstoffgehalt der Böden durch Intensivierung der Landwirtschaft, weshalb Böden vor allem eine Quelle für CO2 waren. Die drastische Zunahme der CO2 Konzentration in der Atmosphäre und der dadurch verursachte Klimawandel haben vor allem das Potenzial landwirtschaftlicher Böden als Senke für CO2 in den Blickpunkt des wissenschaftlichen Interesses gerückt. Laut IPCC (2007) kann ein weitestgehender Verzicht auf Bodenbearbeitung zu einer Reduktion der CO2 Emission des Bodens führen, das Reduktionspotenzial hängt jedoch von regionalen Bedingungen ab. In dieser Studie wurde der Einfluss von konventioneller und reduzierter Bodenbearbeitung, sowie Direktsaat auf einen lehmigen Schluffboden untersucht. Dabei wurden auf einem Langzeitbodenbearbeitungsversuch der landwirtschaftlichen Fachschule Mistelbach (Niederösterreich; 1633'16'' E, 4835'28" N) die CO2 Emissionen von Juni bis Oktober 2009 mittels dynamisch geschlossener Kammermethode gemessen (SRC 1 and EGM 4, PPSystems). Darüber hinaus wurden Luft-, Bodentemperatur und Niederschlag gemessen, sowie Bodenproben zur Bestimmung von Korngrößenverteilung, Wassergehalt, pH Wert und Leitfähigkeit im Labor genommen. Im Gegensatz zur Versuchsanordnung wurden zwei Wochen nach der Ernte im Beobachtungszeitraum alle Felder mit der Scheibenegge bearbeitet. Bis zur Ernte lagen die Emissionen der konventionellen Bodenbearbeitung über jenen der reduzierten und der Direktsaat, wobei keine statistische Signifikanz der Unterschiede gegeben war. Nach der Ernte und infolge der Bodenbearbeitung konnten bis zum Ende des Beobachtungszeitraums signifikant höhere Emissionen für die Direktsaat gefolgt von reduzierter und konventioneller Bodenbearbeitung beobachtet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Agricultural soils play a major role in the global carbon cycle. They can act both as sink and source for carbon dioxide. During the last decades agricultural soils have been loosing soil organic carbon due to intensified cultivation and hence have become an important source of CO2. The concerns about rising CO2 prompted the interest in the carbon sink potential of agricultural soils. According to IPCC (2007) no tillage practice can reduce CO2 emissions from soil, but the mitigation potential depends on regional conditions. Objective of this study was to investigate the effects of conventional, reduced and no tillage practices on soil respiration for a loamy silt. This long-term tillage system experiment in Mistelbach (Lower Austria; 1633'16'' E, 4835'28" N) was set up in 2006 by the agricultural school Mistelbach. From June to October 2009 soil CO2 efflux was measured once a week by using a closed dynamic chamber system (SRC 1 and EGM 4, PPSystems). Additionally, soil temperature and soil water content were measured and soil samples for soil physical and chemical analyses were taken. Inconsistent with the experiment routine, all plots were treated with a disk harrow two weeks after harvest. Until the harvest of winter wheat in the end of July conventional tillage plots showed the highest emissions. From soil treatment to the end of investigation period no tillage and reduced tillage plots showed significant higher CO2 emissions than conventional tillage plots. During the investigation period soil water content, pH and salinity were no limiting factors for carbon dioxide emissions, while soil temperature was the main driving force.