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Titelaufnahme

Titel
Trinkwasseraufbereitung zur Entfernung von Ammonium : Verfahrensvarianten und Pilotierung / eingereicht von: Pachinger Ralph
VerfasserPachinger, Ralph
GutachterPerfler, Reinhard ; Mayr, Ernest
Erschienen2013
UmfangVIII, 99 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)biologische Nitrifikation, Pilotanlage, Tiefengrundwasser, Wendling
Schlagwörter (EN)deep groundwater, biological nitrification, pilot plant, Wendling
Schlagwörter (GND)Trinkwasseraufbereitung / Ammoniumverbindungen / Eliminierungsreaktion
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-6203 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Trinkwasseraufbereitung zur Entfernung von Ammonium [4.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Tiefengrundwässern zur Nutzung als Trinkwasser in einigen Gebieten in Ober- und Niederösterreich werden häufig geogen bedingte Ammoniumbelastungen und in der Folge erhöhte Nitritkonzentrationen festgestellt. Die einwandfreie Trinkwasserqualität kann in weitere Folge von Wasserversorgern, die derartige Ressourcen nutzen und in Verkehr bringen nur mehr eingeschränkt gewährleistet werden. Nach der Vorgabe des österreichischen Lebensmittelbuches darf ausschließlich die biologische Nitrifikation zur Entfernung von Ammonium in der Trinkwasseraufbereitung verwendet werden. In Bezug auf bereits bestehende, großtechnisch eingesetzte Verfahren wird in der vorliegenden Masterarbeit ein angepasstes Trinkwasseraufbereitungssystem zur Entfernung von Ammonium bei kleinen Versorgungsgrößen im Rahmen einer Pilotierung in der Gemeinde Wendling geplant, als Prototypanlage umgesetzt und in der Einfahrphase anhand von ersten Ergebnissen beurteilt. Im Zuge der Planung und Konzeptionierung des dafür vorgesehenen Prototyps wird das Hauptaugenmerk auf eine ökologisch sowie ökonomisch zielführende Lösung gerichtet. Der Pilotbetrieb soll des Weiteren einen entsprechend hohen Automatisierungsgrad mit Fernüberwachung, einen geringen Energieverbrauch und Abwasseranfall gewährleisten. Die mikrobiologische Stabilität und der einwandfreie hygienische Zustand des aufbereiteten Trinkwassers stehen naturgemäß im Vordergrund. Mit Hilfe einer begleitenden Untersuchung im Labormaßstab wird vor allem ein Vergleich der Anwendung unterschiedlicher Filtermaterialien durchgeführt. Nach einer ersten Betriebsphase kann davon ausgegangen werden, dass die Problematik der geogen bedingten Ammoniumbelastung mit Hilfe der Prototypanlage gelöst werden kann. In Anbetracht der häufig auftretenden, vergleichbaren Problemstellungen können die Erfahrungen nach Abschluss der Pilotierung in Form einer optimierten Anlage in der Praxis umgesetzt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In deep groundwater aquifers in some regions of Upper and Lower Austria used for drinking water supply, geogenic ammonium loads and resulting increased nitrite concentrations can be monitored. As a result the compliance with he minimum standards of the drinking water quality regulations cannot be garantueed in all operational situations by water utilities using these resources. The prescription of the Austrian Codex Alimentarius only permits the biological nitrification as drinking water treatment for removing ammonium. In reference to existing large scale drinking water treatments for ammonium the current thesis focuses on an ammonium reducing treatment system which is specifically designed for small size treatment plants. For these specifications a pilot plant in Wendling (Upper Austria) was planned, implemented as prototype and evaluated by first results of an initial pilot phase. The conception of the developed treatment plant tries to realize an ecological and economical solution with high process stability and low maintenance and operational requirements. Among others, this includes a high level of automation combined with online monitoring, an option for remote control, low energy consumption and low wastewater production. Finally the main objective of the treatment process is to produce water in an optimal hygienic condition corresponding to a high biological stability. A further part of the piloting is an accompanying laboratory investigation to get some more practical experiences and information about the application of different filter materials. Based on the actual experience from the initial pilot phase the biological treatment prototype can sufficiently solve the problems of the geogenic ammonium loads and related increased nitrite concentrations. The experienc of the extended pilote phase will be used for optimizing the design and operation of the prototype for ready-to-use practical application in similar small scales.