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Titelaufnahme

Titel
Ecosystem services on river landscapes : a case study ; river Enns from Mandling to Hieflau / of Jan Oberdiek
VerfasserOberdiek, Jan
GutachterMuhar, Susanne ; Böck, Kerstin
Erschienen2013
Umfang107 S. : Ill., graph. Darst. Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Ökosystemdienstleistungen, Enns, Wahrnehmung, qaulitative und quantitative Befragungen
Schlagwörter (EN)Ecosystem services, Enns, perception, qualitative and quantitative surveys
Schlagwörter (GND)Enns <Fluss> / Flusslandschaft / Ökosystemmanagement
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-6100 Persistent Identifier (URN)
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Ecosystem services on river landscapes [4.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bis heute ist die Thematik der „Ökosystemdienstleistungen“ am Beispiel Flusslandschaften ein eher unerforschtes Thema in Österreich. Das derzeit laufende Dissertationsprojekt: „Wahrnehmung und Ermittlung von Ökosystemdienstleistungen an Flusslandschaften“ (Kerstin Böck), welches im Rahmen des „Doktoratskolleg Nachhaltige Entwicklung (DOKNE)“ durchgeführt wird, zielt darauf ab diese Lücke zu schließen. Die vorliegende Diplomarbeit versteht sich als integrativer Teil dieses Projektes. Qualitative und quantitative Umfragen mit VertreterInnen verschiedener Stakeholdergruppen und FlussnutzerInnen wurden an der Steirischen Enns (Österreich) durchgeführt. Das Ziel dabei war es, die Wahrnehmung der Verfügbarkeit und die Bedeutung von Ökosystemdienstleistungen zu analysieren, sowie das Konfliktpotenzial zwischen den einzelnen Dienstleistungen zu identifizieren. Die Ergebnisse der Umfragen zeigten, dass viele der im Untersuchungsgebiet befragten Personen die derzeitige Verfügbarkeit von Basisleistungen der Enns-Flusslandschaft höher einschätzten als die der kulturellen und Regulierungsleistungen. Die Versorgungsleistungen wurden am wenigsten wahrgenommen. Die seitens der Befragten eingestufte Bedeutung der Leistungen ergab ähnliche Ergebnisse. Konfliktpotentiale wurden am häufigsten zwischen Versorgungs- und Basisleistungen genannt, gefolgt von Konflikten zwischen Versorgungs- und kulturellen Leistungen. Es wird empfohlen, betroffene Stakeholder und FlussnutzerInnen vermehrt in Entscheidungsfindungsprozesse im Fließgewässermanagement mit einzubeziehen, da diese über relevantes regionsspezifisches Wissen verfügen. Weitere Studien sollten durchgeführt werden, um zu überprüfen, ob die gewonnen Ergebnisse auch auf andere Fließgewässer übertragbar sind.

Zusammenfassung (Englisch)

Up to now the issue of “ecosystem services” on river landscapes is a rather unknown field of research in Austria. Different human impacts are leading to changes of riverine landscapes and affect the rivers ecological, physicochemical and hydromorphological status. This has an effect on the availability of river landscape functions as basis for “ecosystem services” that are provided by the river. The aim of the ongoing PhD thesis “Perception and assessment of ecosystem services on river landscapes” (Kerstin Böck) is to gain insights into this topic. The present diploma thesis is to be understood as an integrative part of this project. Qualitative and quantitative surveys with representatives of different stakeholder groups and river users were carried out at the river Enns (Austria/Styria).The goal was to analyze the perception of availability as well as of importance of ecosystem services and of possible conflicts that may arise between different services. The results of the surveys showed that many interviewees perceived the availability of supporting, cultural and regulating services higher than the availability of provisioning services in the study area. This could be found independent of the stakeholders age, gender and educational attainment. These results could also be determined for the perceived importance. The biggest part of perceived conflicts was found between “provisioning services” and “supporting services” followed by the conflicts between “provisioning services” and “cultural services”. It is suggested that stakeholders and river users should be integrated more in river management. They do have a wide perception of the availability of ecosystem services and have an insight into their importance for the region. Moreover they can improve management decisions through their perception of possible conflicts. Further research will be necessary to determine whether the results of this study can be transferred to other river landscapes as well.