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Titelaufnahme

Titel
Crossbreeding in dairy cattle : introduction and impact at farm level in the Mantaro Valley, Peru / submitted by Johannes Faas
VerfasserFaas, Johannes
GutachterWurzinger, Maria ; Roschinsky, Romana ; Gomez Bravo, Carlos ; Gutierrez Reynoso, Gustavo
Erschienen2014
UmfangX, 115 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und span. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Kreuzungszucht, Milchvieh, Innovation, Peru, Kleinbauern
Schlagwörter (EN)crossbreeding, dairy cattle, innovation, Peru, small scale farms
Schlagwörter (GND)Mantaro-Gebiet / Milchvieh / Nutztierzucht / Kreuzung <Biologie>
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-6010 Persistent Identifier (URN)
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Crossbreeding in dairy cattle [3.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Kreuzungszucht einheimischer Milchviehrassen mit europäischen Rassen wird in vielen Entwicklungsländern als eine Möglichkeit gesehen die Milchproduktion zu steigern. Viele AutorInnen kritisieren dies, da kleinbäuerliche Betriebe, die Kreuzungszucht als Innovation adaptiert haben, nicht das Management bereitstellen könnten, welche diese Kreuzungstiere benötigen. Das Ziel dieser Arbeit ist daher zu untersuchen, wie Michviehbetriebe in der Beispielregion ihr Management an diesen neuen Genotypen angepasst haben. Hierzu wurden 54 BetriebsleiterInnen von Milchviehbetrieben im Mantarotal, in den Zentralanden von Peru, mit Hilfe eines Fragebogens befragt. Die Befragungen fanden von Juli bis September 2013 statt. Den BetriebsleiterInnen wurden Fragen zu folgenden Themen gestellt: Die Einführung von Kreuzungszucht auf dem Betrieb, ihre Motivation mit Kreuzungszucht zu beginnen, Management vor und nach der Einführung von Kreuzungszucht, Leistungsdaten von einheimischen Tieren der Rasse Criollo und Kreuzungstieren sowie die Zufriedenheit der BetriebsleiterInnen mit der Kreuzungszucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Kreuzungszucht bereits sehr gut in der Beispielregion etabliert ist. Die Hauptbeweggründe für die BetriebsleiterInnen mit Kreuzungszucht zu beginnen waren mit dem Wunsch nach höherem Einkommen verbunden. Die von den LandwirtInnen geschätzten Daten zeigen, dass Kreuzungstiere signifikant mehr Milch produzieren und eine kürzere Zwischenkalbezeit aufweisen, jedoch signifikant geringere Nutzungsdauer aufweisen. Die einzige vorliegende Zuchtstrategie, die von den Betrieben in der Stichprobe durchgeführt wird, ist die Verdrängungszucht. Managementstrategien (Fütterung, Tiergesundheit) wurden nach dem Einführen von Kreuzungszucht intensiviert, decken jedoch noch nicht die Ansprüche der höher leistenden Kreuzungstiere und es besteht großer Bedarf an Verbesserung in diesen Bereichen. Trotz dieser bestehenden Herausforderungen hat die Kreuzungszucht auf den meisten Betrieben zu erhöhten Einkommen geführt und die BetriebsleiterInnen zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit der Kreuzungszucht.

Zusammenfassung (Englisch)

Crossbreeding of local dairy cattle breeds with exotic high-yielding breeds is often promoted as a way to improve milk production in developing countries. Many studies argue that this strategy is not sustainable, because smallholder farmers who adopt this innovation are not able to manage these new genotypes. For this study 54 farmers in the Mantaro Valley, located in the Central Andes of Peru, were interviewed using a pre-tested questionnaire. Field work was conducted from July to September 2013. Farmers gave qualitative and quantitative information on the implementation of crossbreeding on the farm, the motivation to start crossbreeding, breeding- and commercialization practice, management before and after crossbreeding, performance of crossbred animals in comparison with local Criollo cattle and the farmers overall satisfaction with crossbred animals. The results show that crossbreeding is already well established in the study area. The main motivation of the farmers to adopt crossbreeding was profit related. By farmers estimation crossbred cows are significantly superior in milk production and reproduction rate and significantly inferior regarding their longevity. The only crossbreeding strategy found in the sample was upgrading to high exotic blood levels and most of the farmers preferred an exotic blood level of more than 80%. Management strategies (feeding, animal health interventions) have become more intensive after introducing crossbreeding; however they are matching the increased requirements of the higher producing crossbred animals only to a certain extent.Despite the existing challenges, crossbreeding has helped to generate more income on most of the farms and farmers showed an overall satisfaction with their crossbred animals.