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Titelaufnahme

Titel
Potassium cycling in plant and soil of grassland systems / Meike Seidel
VerfasserSeidel, Meike
GutachterWenzel, Walter
Erschienen2010
UmfangVII, 55 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
Anmerkung
Literaturverz. S. 48 - 51
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Kalium (K), Magnesium (Mg), Welsches Weidelgras, nachhaltiges Management, Milchwirtschaft
Schlagwörter (EN)Potassium (K), magnesium (Mg), Italian Ryegrass, sustainable management, dairy cattle
Schlagwörter (GND)Grünland / Welsches Weidelgras / Kalium / Kreislauf
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-5943 Persistent Identifier (URN)
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Potassium cycling in plant and soil of grassland systems [0.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung Kalium nimmt im Grünland und vor allem in der Milchwirtschaft eine bedeutende Funktion ein. Sowohl die Wechselwirkungen von Kalium (K) mit anderen Nährstoffen, im besonderen Magnesium (Mg), als auch erhöhte Kaliumgrasgehalte haben Einfluss auf den Ertrag, die Produktqualität und auf die Gesundheit von Milchkühen. Dies macht ein besseres Verständnis des Kaliumkreislaufes für ein nachhaltiges Management notwendig. Für diesen Topfversuch wurden vier sandige Böden, die eine ähnliche Bodenentwicklung aufwiesen, sich jedoch in ihrem pflanzenverfügbaren Bodenkalium deutlich unterschieden, genutzt. Diese erhielten unterschiedliche Kaliumdüngungsstufen im Gewächshaus. Um die Auswirkungen von der Bodenkaliumvergangenheit und den Kaliumdüngungsstufen auf die Kalium- und Magnesiumaufnahme der Pflanze zu untersuchen, wurde eine Mengenbilanzierung dieser aufgestellt. Die Versuchsdauer betrug 5 Monate und es wurde Welsches Weidelgras (Lolium Multiflorum Lamarck) gesät. Das pflanzenverfügbare Bodenkalium wurde mittels der CAL-Bestimmung ermittelt, wobei die Bestimmung des nicht austauschbaren Kaliums mittels HCl-Analyse erfolgte. Die moderate Kaliumdüngungsstufe begünstigte den Trockenmasseertrag und erhielt die Bodenkaliumvorräte. Der Trockenmassenertrag wurde von der Bodenkaliumsvergangenheit statistisch beeinflusst, jedoch nicht durch die Kaliumdüngung. Die Kaliumgehalte des Grases bei Kaliumdüngung waren für Milchkühe zu hoch (70 mg/kg Trockenmasse). Dieser K Luxuskonsum der Pflanzen verhinderte eine Wechselwirkung zwischen K und Mg. Sowohl die K als auch die Mg Konzentrationen waren im Gras von beiden Faktoren signifikant beeinflusst. Diese Ergebnisse legen eine stärkere Miteinbeziehung der Pflanzenanalyse bei der Ernährung von Milchkühen nahe. Ähnliche Freisetzungsmengen aus den nicht-austauschbaren Bodenkaliumsvorräten deuten auf einen stärkeren Einfluss durch die Kaliumkonzentration in der Wurzelnähe hin und weniger auf einen Einfluss durch die Bodenkaliumsvergangenheit. Weitere Untersuchungen im Freiland werden vorgeschlagen, um die Ergebnisse dieses Topfversuches zu überprüfen.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract Potassium (K) management is important in grassland systems, especially in dairy farming. The interactions of potassium with other nutrients, such as magnesium (Mg), and enhanced potassium levels themselves can have impacts on yields, product quality and on metabolic health issues of dairy cattle. A deeper understanding of potassium cycling is thus necessary for sustainable management. Four sandy soils of similar genesis but with contrasting concentrations of available K were used. These were combined with different levels of mineral K fertilisation in a glasshouse pot trial. A mass balance approach was used to examine soil K history and treatment fertiliser K effects on plant K and Mg uptake. The duration of the experiment was 5 months, growing Italian Ryegrass (Lolium multiflorum Lamarck). The plant available soil K was analysed by the extraction of calcium lactate ethanoic acid (CAL) and the non-exchangeable soil K was analysed using an acid soluble method (HCl). The moderate K fertilization treatment resulted in an optimal dry matter yield and was suggested to be beneficial to sustain the soil K reserves in the long-term. Statistically, the soil K management history had a strong influence on the dry matter yield, in contrast to the K fertilization. The effects of K fertilization on plant K were negative in all soils, with regards to the K requirements of dairy cattle. This luxury consumption of K in the shoots at approximately 70 mg/kg dry matter prevented an interaction of K and Mg in the plant. Both the K and the Mg concentrations in the shoots were significantly influenced by initial soil K and K input. These outcomes highlighted the high importance of plant analysis when considering the management of dairy cattle nutrition. The similar release rates of non-exchangeable K suggest that the K release was more strongly influenced by the K concentrations near root areas than by the soil management history. Leaching potential of K was well predicted by the current K budget. Beneficial effects of K on water uptake by the plants were not observed. Further research in field trials is suggested to verify the findings of this pot experiment. Keywords: Potassium (K), magnesium (Mg), Italian Ryegrass, sustainable management, dairy cattle