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Titelaufnahme

Titel
Untersuchung der Rahmenbedingungen für Tempolimit 100 km/h auf zweistreifigen Freilandstraßen im Salzburger Straßennetz / Verf.: Klaus Wanka
VerfasserWanka, Klaus
Betreuer / BetreuerinMaurer, Peter
Erschienen2010
Umfang95 Bl. : 1 gef. Kt. ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Verkehrsplanung.
Schlagwörter (GND)Land Salzburg / Landstraße / Bauausführung / Geschwindigkeitsbegrenzung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-5864 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchung der Rahmenbedingungen für Tempolimit 100 km/h auf zweistreifigen Freilandstraßen im Salzburger Straßennetz [2.23 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Österreich beträgt die höchstzulässige Fahrgeschwindigkeit auf Freilandstraßen, welche keine Autobahnen oder Schnellstraßen sind, gemäß Straßenverkehrsordnung 100 km/h, wenn diese nicht mittels beschilderter Geschwindigkeitsbeschränkungen reduziert ist. Seit einigen Jahren gibt es die Überlegung, die höchstzulässige Fahrgeschwindigkeit auf den genannten Straßen generell auf 80 km/h zu reduzieren und nur in denen es aus verkehrssicherheitstechnischer Sicht zweckmäßig ist, auf 100 km/h zu erhöhen. Grundlage für die vorliegende Diplomarbeit ist ein Entwurf des Arbeitsausschusses Linienführung und Querschnittsgestaltung der Österreichischen Forschungsgesellschaft Straße Schiene Verkehr, welcher die technischen Rahmenbedingungen für Streckenabschnitte von zweistreifigen Freilandstraßen im Gegenverkehrsbetrieb zusammenfasst, bei welchen - unter der Annahme der Senkung des generellen Tempolimits für diese Straßen auf 80 km/h - die Erhöhung auf Tempo 100 km/h vertretbar ist. Derzeit gibt es noch keine Untersuchungen über die Auswirkungen solch einer Maßnahme auf ein bestehendes Straßennetz. Im Zuge dieser Diplomarbeit wird das Landesstraßennetz (B und L) des Bundeslandes Salzburg bezüglich der Rahmen-bedingungen für Tempo 100 km/h analysiert. Dabei werden die im Entwurf der FSV enthaltenen Kriterien nacheinander angewendet um all jene Abschnitte zu ermitteln, auf denen eine Erhöhung des angenommenen Tempolimits von 80 km/h auf 100 km/h vertretbar wäre. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt in Form einer Straßenkarte, auf welcher die Streckenabschnitte ersichtlich sind, auf denen aus heutiger Sicht a) eine Erhöhung auf 100 km/h nicht möglich erscheint, b) eine Erhöhung auf 100 km/h nach Sanierungen vertretbar ist und c) in Bereiche, in denen das Tempolimit sofort auf 100 km/h erhöht werden könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

In Austria the speed limit on state highways according to traffic regulations is 100 km/h, but is reduced even further over swaths of the roads via traffic signs. For some years there is a consideration to reduce the maximum speed on the state highways in general to 80 km/h and to raise the speed limit on 100 km/h only in those areas where it is suitable from the road safety view. The basic principle for this diploma thesis is a project of a study group of the Austrian Association for Research on Road-Rail-Transport. It lists the basic conditions for two-way state highways to justify a speed limit of 100 km/h, while presuming a general speed limit of 80 km/h for the state highway system. At present there are no studies that examine the impact on an existing road system of the measure mentioned above. This diploma thesis uses the Salzburg state highway system to analyze the basic conditions for a speed limit of 100 km/h. The criteria listed in the study groups project was applied one by one, to find out for which parts of the highway system an increased speed limit of 100 km/h would be justifiable. The outcome is illustrated by a laminar distribution of highway sections, which are split into sections where an increase of the speed limit is not possible, sections where the speed limit increase is justifiable after road improvements and sections where the speed limit could be increased immediately.