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Titelaufnahme

Titel
Maternale Effekte bei der Raubmilbe Neoseiulus californicus : Einfluss der Mutternahrung auf die Nahrungspräferenz der Nachkommen / eingereicht von Andrea Ambichl
VerfasserAmbichl, Andrea
Betreuer / BetreuerinSchausberger, Peter
Erschienen2013
UmfangII, 56 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Neoseiulus californicus, pränatales Lernen, mü?ekte, embryonales Lernen, Frankliniella occidentalis, Tetranychus urticae, Spinnmilben, Thrips
Schlagwörter (EN)?ect, embryonic learning, Frankliniella occidentalis, Tetranychus urticae, spider mites, thrips
Schlagwörter (GND)Neoseiulus californicus / Beute / Präferenz / Adulter Organismus / Larve
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-5809 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Maternale Effekte bei der Raubmilbe Neoseiulus californicus [1.67 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Pränatales Lernen ist eine spezielle Form mütterlicher Effekte. Es bezeichnet vor der Geburt gemachte Erfahrungen, die nach der Geburt einen Kurz- oder Langzeiteffekt im Verhalten auslösen. Pränatales Lernen wurde schon bei vielen Tieren beobachtet, respektive beim Menschen, anderen Säugetieren, Amphibien und Vögeln. Bis zur Durchführung dieser und einer verwandten Diplomarbeit gab es hingegen keinen Nachweis für pränatales Lernen bei Arthropoden. In dieser Diplomarbeit wurde pränatales Lernen bei der Raubmilbe Neoseiulus californicus untersucht. N. californicus ist ein Gegenspieler von Spinnmilben und anderen herbivoren Milben und Insekten und wird weltweit in der Biologischen Schädlingskontrolle eingesetzt. Zur Untersuchung des pränatalen Lernens wurden die Mütter der im Experiment verwendeten Raubmilben mit drei verschiedenen Nahrungsarten - Spinnmilben (Tetranychus urticae), Thripse (Frankliniella occidentalis) oder einem Pollengemisch - gefüttert. Dadurch kamen die experimentellen Raubmilben bereits im Ei mit den Nahrungsmolekülen der Mutterdiät in Kontakt. Nachdem die geschlü?uss der mütterlichen Nahrung auf die Proportion der Thripse in der Gesamtprädation ausgemacht werden. Protonymphen, die von Thrips-gefütterten Müttern abstammten, inkludierten mehr Thripse in ihre Nahrung als Protonymphen, die von Spinmmilben- oder Pollen-gefütterten Mü?ekt der Mutternahrung entdeckt. In Summa kann die These aufgestellt werden, dass diese Diplomarbeit auf pränatales Lernen bei der Raubmilbe Neoseiulus californicus hinweist. Diese Lernfähigkeit könnte in der Biologischen Schädlingskontrolle zur Verbesserung der Effizienz der Raubmilben ausgenutzt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

??ects and comprises experiences made before birth leading to short- or long-term behavioral changes after birth. Prenatal learning has been observed in a wide range of animals, like humans and other mammals, ????fficacy of these predatory mites in pest suppression.