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Bibliographic Metadata

Title
Abfallmanagement bei Großveranstaltungen in Luxemburg am Beispiel des ING Marathons und des Festes zum Nationalfeiertag / eingereicht von Matthias Stiedl
AuthorStiedl, Matthias
Thesis advisorSalhofer, Stefan ; Lebersorger, Sandra
Published2013
DescriptionVII, 99 S. : Ill., graph. Darst.
Institutional NoteWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
Annotation
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Großveranstaltung, Abfallmanagement, Green event, Marathon, Stadtfest, Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit, Laufveranstaltung, Mehrwegbecher
Keywords (EN)event, waste management, green event, marathon, sustainability, running event, reusable cups
Keywords (GND)Luxemburg / Großveranstaltung / Abfallvermeidung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-5768 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
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Abfallmanagement bei Großveranstaltungen in Luxemburg am Beispiel des ING Marathons und des Festes zum Nationalfeiertag [1.47 mb]
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Abstract (German)

Das Abfallmanagement und die damit verbundenen Verbesserungsmöglichkeiten bei Großveranstaltungen wurden bisher im Gegensatz zu kleineren Veranstaltungen in der Stadt Luxemburg noch kaum näher betrachtet. Diese Arbeit beschreibt die Abfallsituation vor Ort anhand von zwei Fallbeispielen: dem ING europe-marathon Luxembourg und dem Fest zum Nationalfeiertag. Aus den erhobenen Mängeln und Verbesserungspotentialen wurden einerseits konkrete mögliche Maßnahmen für die beiden Events sowie andererseits allgemeine Richtlinien für Großveranstaltungen in Luxemburg erarbeitet. Auf Grundlage einer umfassenden Literaturrecherche, Experteninterviews, einer Datenerhebung vor Ort, sowie einer Umfrage unter den Marathonteilnehmern, konnten Abfallmengen bestimmt und Maßnahmen abgeleitet werden. Das Gesamtabfallaufkommen beim Marathon von 12,07 t entspricht einem Aufkommen von 1,2 kg pro Läufer und liegt damit im internationalen Vergleich recht gut. Allerdings wurden nur etwa acht Prozent der Abfälle getrennt gesammelt. Beim Nationalfeiertag war das Gesamtaufkommen mit 20,75 t deutlich höher und das Littering sowie die ebenfalls kaum vorhandene getrennte Sammlung der Abfälle stellten hier die größten Herausforderungen dar. Als wesentliche Maßnahme hat sich die Nominierung eines Abfallbeauftragten, der durch die Erstellung eines Abfallkonzeptes die abfallrelevanten Abläufe aufzeigt und Verbesserungen implementiert, herausgestellt. Eine Ausweitung des ökologisch sinnvollen Mehrwegbecherangebotes wird ebenso vorgeschlagen wie eine Optimierung der Sammlung und Trennung der Abfälle im Bereich der Verkaufsstände. Ob diese und weitere veranstaltungsspezifische Maßnahmen in Zukunft erfolgreich umgesetzt werden können, hängt jedoch stark vom Willen des Veranstalters sowie der lokalen politischen Unterstützung ab.

Abstract (English)

In contrast to smaller events in the city of Luxembourg, major events have not been thoroughly examined in relation to their waste management and potential improvements. This thesis describes the local waste situation by means of two case studies: the ING europe-marathon Luxembourg and the celebrations of the National Day and it suggests improvements and guidelines for both events and major events in Luxembourg in general. The total amount of waste and several measures were derived based on the recent literature, interviews with experts, the on-site data collection as well as a survey with a part of the marathon participants. The total waste generation of 12.07 t at the ING marathon corresponds to 1.3 kg per runner, which is quite good in comparison to other international events. However, only eight percent of the waste was collected separately. The National Days total waste amount of 20.75 t was significantly higher. Especially littering within the city and the lack of a separate waste collection presented the biggest challenges here. Regarding measures, the nomination of a person responsible for waste management for each event is seen essential along with creating a waste management concept, which demonstrates waste relevant processes and implements improvements. An expansion of the ecologically worthwhile reusable cup system is also proposed as well as an optimized collection and separation of waste in the area of the stalls during the event. Whether these and other event-related actions can be successfully implemented in the future depends on the willingness of the host and the local political support.