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Titelaufnahme

Titel
Analyse der Ertragsunterschiede bei Winterweizen unter langjährig verschiedenen Bodenbearbeitungssystemen / eingereicht von Alexander Waberer
VerfasserWaberer, Alexander
Betreuer / BetreuerinLiebhard, Peter
Erschienen2011
Umfang76 Bl. : zahlr. Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Bodenbearbeitung, Direktsaat, Bodenschutz, Bodenwasser, Nmin, Biomasse, Ertrag
Schlagwörter (EN)Tillage, No Till, Soil Conservation, soil water content, Nmin, Biomass, yield
Schlagwörter (GND)Weizen / Ernteertrag / Bodenbearbeitung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-5710 Persistent Identifier (URN)
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Analyse der Ertragsunterschiede bei Winterweizen unter langjährig verschiedenen Bodenbearbeitungssystemen [3.4 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Landwirtschaft unterliegt ständiger Veränderungen. Es gelten Dogmen, wie sie für unsere Vorgänger selbstverständlich waren, nicht mehr. Neue Maschinen, bessere Technik und der Zwang immer kostengünstiger zu produzieren erfordern ein Umdenken und Anpassen der Produktionsstrategie. Die vorliegende Arbeit vergleicht die Ertragsunterschiede bei Winterweizen (Triticum aestivum L.) unter langjährig verschiedenen Bodenbearbeitungssystem. Weiters wurden im Jahr 2010 noch umfangreichere Untersuchungen durchgeführt. Es wurden dabei drei Bodenbearbeitungssysteme, die sich in ihrer Bearbeitungsintensität unterscheiden beurteilt: Die Pflugvariante, die Grubbervariante bzw. reduzierte Variante und die Direktsaatvariante. Der Feldversuch in Raasdorf in Niederösterreich war Grundlage (seit 1996). Der Ertrag, Nmin, Erntefeuchte und der Bodenwasserhaushalt wurden speziell untersucht. Für das Jahr 2010 wurde zusätzlich noch die Zunahme der Biomasse für die unterschiedlichen Varianten ausgewertet. Die langjährigen Ergebnisse zeigen, dass die Direktsaat im Mittel der Jahre keine geringeren Erträge bringt als die übrigen Varianten. Beim Aspekt der Erntefeuchte konnten die höchsten Werte bei Direktsaat gemessen werden. Dies ist ein Indiz für eine spätere Abreife. Die Nmin Werte unterschieden sich nur in den Jahren 1998- 2004. Ab dem Jahr 2004 konnte kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. Der Bodenwassergehalt war bei der Direktsaat im gesamten Untersuchungszeitraum signifikant verschieden. Wobei der Unterschied kleiner als erwartet war. Die Frage, ob die Direktsaat die Verdunstung reduzieren kann, kann mit Ja beantwortet werden. Insbesondere in ariden bzw. semiariden Klimagebieten. Die Direktsaat ist eine interessante Alternative zur konventionellen Bodenbearbeitung.

Zusammenfassung (Englisch)

Agriculture is changing constantly. Todays dogmas are different from thosse our predecessors took for granted. New machinery, better technology and budgetary constraints require a rethinking and adjusting of production strategies.The present study compares the differences in yield of winter wheat (Triticum aestivum L.) under different tillage systems for many years. Furthermore extensive investigations took place in the year 2010. Three tillage systems have been tested so far varying in their intense of operation: the plough variant, the conservation variant and the no till variant. All sampling took place in Raasdorf in Lower Austria. The individual variants have been cultivated over many years on a land parcel of the experimental farm of the University of Agricultural Sciences Vienna. The yield, Nmin, grain moisture and soil moisture have been carefully examined. For the year 2010 the increase in biomass has been evaluated in addition to the long-term studies. It can be assumed that the no till variant is not lower in average yield than the others. As far as the grain moisture content is concerned the no till variant was significantly (5 years) higher. This may be an indication for later ripening. The Nmin values differed only from 1998- 2004. From 2004 onwards there was no significant difference found. The ground Water level was different as opposed to the Nmin. The direct seeding variant was significantly higher in the entire study period, although the difference was smaller than expected. The question of whether no-tillage can reduce evaporation, must unequivocally be answered with yes. Especially for arid and semiarid areas of production the no till system provides an interesting alternative to conventional tillage.