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Titelaufnahme

Titel
Change of household food security behaviour in the context of the "Linking Farmers to Markets" project : a case study of the "Linking Farmers to Markets" (F2M) project in Hoima, Western Uganda / Christine Altenbuchner
VerfasserAltenbuchner, Christine
GutachterWeingartmann, Herbert
Erschienen2011
Umfang105 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Verhaltensänderung, Ernährungssicherheit, Enabling Rural Innovation (ERI), Ökologische Landwirtschaft, Uganda
Schlagwörter (EN)Behaviour change, food security, Enabling Rural Innovation (ERI), organic agriculture, Uganda
Schlagwörter (GND)Uganda / Biologische Landwirtschaft / Kleinbauer / Verhaltensmodifikation / Selbstversorgung / Ernährungssicherung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-5566 Persistent Identifier (URN)
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Change of household food security behaviour in the context of the "Linking Farmers to Markets" project [1.46 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das ‚Linking Farmers to Markets‘ (F2M) Projekt hat zum Ziel den Bauern Marktzugang für ökologische Produkte zu ermöglichen und gleichzeitig die Ernährungssicherheit zu verbessern. Die Studie untersucht die Auswirkungen des Projektes auf die Ernährungssituation und auf das Verhalten von Kleinbauern bezüglich der Ernährungssicherheit. Einstellungen und Wissen spielen hierbei eine große Rolle. Es wurden Gruppendiskussionen und individuelle Interviews in Hoima, West-Uganda, mit 5 Projektgruppen und 4 Kontrollgruppen durchgeführt. Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Veränderungen verschiedener Indikatoren in der Verfügbarkeit (die Erträge stiegen), im Zugang (die Einkommen stiegen), in der Verwendung (die Qualität von Nahrungsmitteln verbesserte sich) und in der Stabilität (die Verfügbarkeit von Nahrungsmittel während des ganzen Jahres verbesserte sich) konnten festgestellt werden. Vor allem beim Selbstversorgungsgrad, bei der Landnutzung, der Nahrungszusammensetzung und der Lagerhaltung hat sich das Verhalten der Bauern verändert. F2M Bauern haben im Durchschnitt einen höheren Selbstversorgungsgrad, verwenden weniger Einkommen für Nahrungsmittel, ernähren sich ausgewogener und lagern mehr Nahrungsmittel als vor 5 Jahren. Gründe hierfür sind eine effizientere Landnutzung und verstärkte Anstrengungen Nahrungsmittel für die Eigenversorgung zu kultivieren. Durch das F2M Projekt war es für Bauern möglich das Einkommen und den Selbstversorgungsgrad gleichzeitig zu steigern. Das gestiegene Einkommen bleibt für andere Grundbedürfnisse wie Bildung und Gesundheit. Gleichstellung der Geschlechter bleibt trotz Verbesserungen eine Herausforderung. Das F2M Projekt trug maßgeblich durch Wissens- und Bewusstseinsbildende Trainings zu den positiven Veränderungen bei. Dennoch gibt es große Herausforderungen für die F2M Bauern, wie Krankheiten, Wetterveränderungen, Schädlings- und Krankheitsbefall des Anbaus und Landknappheit.

Zusammenfassung (Englisch)

Market orientation and food security improvements of smallholder farmers are sometimes contradicting livelihood strategies. The F2M (‘Linking Farmers to Markets) project aimed at empowering farmers to get linked to organic markets while at the same time enhancing food security. The study investigates if the project contributed to change the food security behaviour of smallholder farmers to improve their food security situation. Attitudes and knowledge changes were the main domains to explore changes. Group discussions and individual structured interviews were conducted in Hoima, Western Uganda, with five target groups participating in the F2M project and four control groups. Results showed that there are significant differences between the two sample units. Changes in various indicators of availability (yields increased), access (income raised), utilisation (quality of food improved) and stability (food availability throughout the year increased) were observed. Differences in behaviour are mainly found in self-sufficiency, land use for food and cash crops, food composition and storage. F2M farmers, on average, grow more food by themselves, use less income to purchase food, consume a diverse diet and store more food. This was possible through more efficient land use and strong emphasis on food crops. Through the F2M project it was possible for F2M farmers to raise income and self-sufficiency at the same time. Raised income is left for non-food purposes, like education and health. Female farmers decide more often about cultivation and money spending. Nevertheless, gender equality is still challenging, especially regarding intra-household food allocation. The F2M project contributes to food security behaviour changes through knowledge and awareness raising trainings. F2M farmers could improve their ability to deal with food security constraints. Nevertheless, there are still numerous challenges farmers have to face, like sickness, weather changes, land scarcity, pests and diseases.