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Titelaufnahme

Titel
Schätzung genetischer Populationsparameter für österreichische Milchziegen / eingereicht von: Magdalena [Anna] Schwärz
VerfasserSchwärz, Magdalena Anna
GutachterFürst-Waltl, Birgit ; Fürst, Christian
Erschienen2014
Umfang55 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Michziegen, Heritabilität, genetische Korrelationen, Parameterschätzung
Schlagwörter (EN)dairy goats, heritabilities, genetic correlations
Schlagwörter (GND)Österreich / Milchziege / Milchleistung / Genetische Variabilität / Heritabilität
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-5487 Persistent Identifier (URN)
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Schätzung genetischer Populationsparameter für österreichische Milchziegen [1.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit war die Schätzung von Heritabilitäten und genetischen Korrelationen für Milch-, Fett- und Eiweißmenge, sowie Fett- und Eiweißgehalt der österr. Saanen Ziegen und Gemsfarbige Gebirgsziegen Populationen. Leistungs- und Abstammungsdaten der wichtigsten Milchziegenrassen Österreichs wurden geprüft, bereinigt und im Anschluss mit den Programmen VCE und Pestf90 statistisch bearbeitet. Heritabilitäten und Korrelationen innerhalb und zwischen den Laktationen wurden bivariat in einem Laktations-Tiermodell geschätzt. Die geschätzten Heritabilitäten für die Milchleistungsmerkmale lagen bei beiden bearbeiteten Rassen im mittleren bis hohen Bereich und entsprechen den in der Literatur gefundenen Werten. Die dazu gehörigen Standardfehler waren durchwegs niedrig und lassen auf eine hohe Aussagekräftigkeit der Ergebnisse schließen. Auch die Korrelationen zwischen den Merkmalen und zwischen den Laktationen liegen im erwarteten Bereich. Die Korrelationen zwischen den Mengenmerkmalen (mkg, fkg, ekg) waren wie erwartet hoch positiv, die Korrelation zwischen Mengen und Prozentmerkmalen (e%, f%) leicht negativ. Auf Grund der geschätzten Korrelationen innerhalb Merkmal sollte die erste Laktation in zwei Abschnitte getrennt werden. Zwischen den beiden Rassen gibt es zwar kleine Unterschiede in den Ergebnissen, doch lässt sich in beiden der selbe Trend feststellen. Aus den Ergebnissen lässt sich der Schluss ziehen, dass bei Einführung einer Zuchtwertschätzung entsprechender Zuchtfortschritt erreichbar ist.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis was to estimate heritabilities and genetic correlations for milk, fat and protein yield, fat content and protein content for the Austrian Saanen Ziege population and the Austrian Gemsfarbige Gebirgsziege population. Therefore the performance and pedigree data was checked, cleared and processed with the satistical programs SAS 9.2, VCE 6 and pestf90. The heritabilities and correlations within the lactations as well as between lactations were estimated bivariately by a lactation animal model. The estimated heritabilities for both breeds are in a modarate to high range and correspond to results found in literature. Also the correlation between traits and between lactations are in the expected range. The correlations between milk, fat and protein yield are highly positve and the correlations between yield traits and protein and fat content are negative. Results indicated that partial lactations should be treated as different traits for the first lactation (days 1-100 and 101-240). The second and third lactation are however highly correlated. Theses trends were observed for both breeds. Genetic variation of dairy traits is sufficient to introduce a genetic evaluation and to expect reasonable genetic gain.