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Titelaufnahme

Titel
How vulnerable is the protective function of Austria's mountain forests under climate change? : a qualitative vulnerability assessment for protective forests in three selected regions / by Michael Georg Maroschek
VerfasserMaroschek, Michael Georg
GutachterLexer, Manfred Josef
Erschienen2009
UmfangVI, 135, XXV Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Bergwald, Schutzfunktion, Naturgefahren, Klimaänderung, Vulnerabilitätsanalyse,
Schlagwörter (EN)protective forests, natural hazards, climate change, vulnerability assessment
Schlagwörter (GND)Österreich / Bannwald / Waldökosystem / Anthropogene Klimaänderung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-5298 Persistent Identifier (URN)
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How vulnerable is the protective function of Austria's mountain forests under climate change? [1.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Temperaturanstieg während der letzten Jahrzehnte war in den Alpen etwa doppelt so groß wie im globalen Durchschnitt. Dieses Muster setzt sich auch in den Vorhersagen für das 21. Jahrhundert fort. Diese Klimaänderung wird die Bergwälder und die von ihnen zur Verfügung gestellten Waldfunktionen auf mannigfaltige Weise beeinflussen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Schutzfunktion gegenüber Naturgefahren. Ein Schema für eine regionale Vulnerabilitätsabschätzung wird entwickelt und anhand von drei österreichischen Fallbeispielen angewandt. Basierend auf bereits existierenden Abschätzungsschemata wird die Klimasensitivität der Waldökosysteme und der Naturgefahren über deren jetzigen Zustand und die erwartete Reaktionen auf eine Klimaänderung hergeleitet. Durch Verschneiden der Ökosystem- und Naturgefahren-Klimasensitivität ergeben sich potentielle Auswirkungen auf die Schutzfunktionen gegen Hochwasser, Muren, Hangrutschungen, Steinschlag und Lawinen. Die regionale Anpassungsfähigkeit wird mit der Hilfe von Indikatoren bezüglich der Waldinfrastruktur und administrativen sowie organisatorischen Aspekten angesprochen. Die Vulnerabilität ergibt sich aus der Kombination von potentiellen Auswirkungen und der Anpassungsfähigkeit. Die Abschätzung basiert auf einer Literaturstudie, zur Verfügung stehenden Waldinventurdaten und Expertenwissen. Für die Anwendung wird das Klimawandelszenario A1B verwendet und zwei Zeiträume (2021-2050, 2071-2100) werden betrachtet. Die Fallstudien zeigen unterschiedliche Vulnerabilitäten sowohl in zeitlicher Entwicklung wie auch bezüglich der Ausprägung der potentiellen Auswirkungen. Die Ergebnisse der Literaturstudie deuten auf Wissenslücken im Hinblick auf Effekte des Klimawandels auf Verjüngung, biotische Störungen, Naturgefahren und klimatische Extremereignisse hin. Die Anwendung des Schemas wird erfolgreich demonstriert, jedoch sind die Ergebnisse aufgrund der Lücken im derzeitigen Wissenstand mit Unsicherheiten behaftet.

Zusammenfassung (Englisch)

During the last decades the increase in temperature in the European Alps was about twice as high as the global average. This pattern is recurrent in climate change scenarios for the 21st century. The expected climatic changes may affect mountain forests at a broad range including the provision of forest goods and services. Here the focus is on the protective function against natural hazards. A scheme for a regional vulnerability assessment is developed and demonstrated by means of three case studies from Austria. Based on existing assessment schemes the sensitivity of forest ecosystems and hazardous processes to climate changes was inferred from current state and expected response regarding exposure to climate change. Blending ecosystem and hazard sensitivity yields potential impacts on the protective functions against flooding, debris flow, landslide, rock fall and snow avalanches. Regional adaptive capacity was estimated from a set of indicators reflecting forest infrastructure, administrative and organizational aspects. Vulnerability in three categories resulted from the combination of potential impacts and adaptive capacity. The assessment is based on a literature review, readily available regional forest inventory data and expert knowledge. For the analysis of the case studies the A1B climate change scenario from REMO-UBA was used. In the assessment two time periods were distinguished (2021-2050, 2071-2100). The selected case studies showed different vulnerabilities with regard to temporal development as well as to the magnitude of potential impacts. The results of the literature review revealed knowledge gaps with respect to climate change effects on forest regeneration and biotic disturbances, hazardous processes and extreme climate events. The application of the vulnerability assessment scheme is demonstrated successfully. However, due to the encountered knowledge gaps the results are subject to uncertainty.