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Titelaufnahme

Titel
"Über die Hochschulgrenzen" : Entwurf zu den Freiräumen der Universität für Bodenkultur Wien, am Standort Türkenschanze, unter besonderer Berücksichtigung der universitären Grenzen / Verf.: Melanie Anderwald
VerfasserAnderwald, Melanie
Betreuer / BetreuerinLicka, Lilli
Erschienen2008
Umfang147 Bl. : 4 gef. Taf. ; zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Hörsaalzentrum Entwurf Grenze Freiraum Universität für Bodenkultur Wien
Schlagwörter (EN)auditorium design project boundary open space University of Natural Resources and Applied Life Sciences Vienna
Schlagwörter (GND)Österreich / Universität / Grenze / Soziologie / Recht / Universität für Bodenkultur Wien / Freifläche
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-4965 Persistent Identifier (URN)
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"Über die Hochschulgrenzen" [4.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Arten von Grenzen die österreichischen Universitäten nach außen hin haben, welche Eigenschaften und Qualitäten diese Grenzen aufweisen und auf welche Art und Weise eine "Öffnung" besagter Grenzen vonstatten gehen kann. Bezüglich der universitären Grenzen nach Außen wird im Rahmen der Arbeit zwischen rechtlichen und sozialen Grenzen, die für alle Universitäten Österreichs gleichermaßen gültig sind, und universitätsspezifischen Grenzen, die von Hochschule zu Hochschule variieren, unterschieden. Die Ermittlung der universitätsspezifischen Grenzen erfolgte durch die qualitative Untersuchung von vier verschiedenen Hochschulen, welche aufgrund der Vielfalt ihrer Ausprägung ausgewählt wurden. Die einzelnen grenzbeeinflussenden Faktoren, die sich im Rahmen der phänomenologischen Beschreibung herauskristallisierten, wurden in einer Faktorensammlung geordnet und miteinander verglichen. In einer abschließenden Typologisierung wurden anhand der Gegenüberstellung drei Universitätstypen ermittelt: Ein geschlossener, hermetischer Typ, ein offener und kontaktfreudiger Typ, und ein dazwischen angesiedelter Mischtyp. Die Ergebnisse aus der Auseinandersetzung mit dem Thema der universitären Grenze, flossen in einen Entwurf zu den neuen universitären Freiflächen am Standort Türkenschanze der Universität für Bodenkultur ein. Der Entwurf entstand in Zusammenarbeit mit einer Architekturdiplomandin der Technischen Universität Wien, welche die Planung eines neuen Hörsaalzentrums an diesem Standort übernahm. Bei der Neugestaltung des botanischen Gartens, sowie der universitätszugehörigen Freiflächen ist die Öffnung der Universität und das Arbeiten mit deren Grenzen und Grenzräumen das leitende Thema.

Zusammenfassung (Englisch)

The diplomathesis deals with the types of boundaries which delimit the Austrian universities. Attributes and qualities of borders are investigated. Research is carried out about the possibilities to open up University boundaries along their physical borders. Legal and social barriers are distinguished from site-specific boundaries. The latter differ from institution to institution whereas the first are the same for all Austrian public Universities. As a reference a descriptive research on the quality of specific borders was carried out on four different universities. The examples were chosen to gain insight in wide range of building types and layouts of Universities. The criteria which influence qualities of borders and barriers were drawn from a phenomenological investigation. They were then collectively sorted and compared with each other. Three different types of universities could be determined: The self-contained, hermetic type, the open and sociable type, and the mixed type, in which close and open elements intermingle. The results of the investigation on university borders where reflected in the design for the open spaces for the Campus Türkenschanze of the University of Natural Resources and Applied Life Sciences Vienna. The design project was elaborated in cooperation with a diploma student of architecture from the Technical University Vienna, who designed a building for a new auditorium. The work on boundaries and their opening was a leading topic in the re-design process of the botanical garden and the open spaces of the University. The opening to the historic landscape garden of the Türkenschanzpark is suggested.