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Titelaufnahme

Titel
Umweltverhalten bei der Produktauswahl im Lebensmitteleinkauf in Wien : Analyse von Befragungsergebnissen / eingereicht von: Ina Rathmayr
VerfasserRathmayr, Ina
Betreuer / BetreuerinVogel, Stefan
Erschienen2014
UmfangVIII, 117 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Lebensmitteleinkauf, Umweltverhalten, Umweltwissen, Kaufverhalten
Schlagwörter (EN)purchase of food, environmental behavior, environmental knowledge, purchase behavior
Schlagwörter (GND)Wien / Lebensmittelkauf / Verbraucher / Umweltbewusstsein
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-4922 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Umweltverhalten bei der Produktauswahl im Lebensmitteleinkauf in Wien [21.6 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Kaufverhalten bei Lebensmitteln kann sich stark auf die Umwelt auswirken, da beispielsweise tierische Produkte, konventionelle Lebensmittel oder Importware schädlichere Auswirkungen haben als pflanzliche, biologische oder regionale Produkte. In dieser Arbeit wurden 402 Wienerinnen und Wiener in einer quantitativen Erhebung in Supermärkten zu Wahrnehmung und Wissen über umweltfreundliche Lebensmittel, sowie zu Umweltverhalten und Motiven im Lebensmitteleinkauf befragt. Bei der statistischen Auswertung der Umfrage mithilfe der Statistiksoftware SPSS wurde festgestellt, dass Verpackung und Transport von den Menschen als wichtigste Umweltbelastungen durch den Lebensmittelsektor wahrgenommen werden. Die Tierhaltung hingegen, welche besonders ressourcen- und energieintensiv ist, wird nicht so oft als umweltbelastend empfunden. Viele Menschen achten beim Einkauf bereits auf Umweltaspekte, beispielsweise auf Bio Qualität oder Regionalität. Dies ist ihnen vor allem bei Obst, Gemüse und Milchprodukten wichtig. Sowohl das Geschlecht als auch das Alter, Ausbildungsniveau und die politische Bezirksgruppe zeigen einen Zusammenhang mit dem Umweltverhalten. Tendenziell haben Frauen, jüngere Menschen und Menschen mit höherem Ausbildungsniveau ein günstigeres Umweltverhalten. Menschen aus Bezirken mit überdurchschnittlich vielen Grün- oder Rot-Wählern scheinen ebenfalls ein günstigeres Umweltverhalten aufzuweisen. Durch eine zielgruppenorientierte Umweltkommunikation und Maßnahmen von Handelsunternehmen und Politik könnte das Umweltverhalten im Lebensmitteleinkauf verbessert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The food purchase behavior can have severe impacts on the environment, because animal products, industrially produced or imported food for example have more harmful consequences for the environment than vegetable, organic or local food. A quantitative inquiry in supermarkets was made, where 402 people in Vienna were interviewed about their comprehension and knowledge of ecofriendly groceries and their environmental behavior and motives when purchasing food. The statistical analysis of the interviews, by means of the statistical software SPSS showed that the respondents perceived packaging and transport as the greatest ecological damages caused by the food sector, whereas animal production, which is especially resource- and energy-intensive, is not that frequently judged as environmentally harmful. Lots of people try to take environmental aspects into consideration when buying groceries, for example with organic quality or regional origin. This seems particularly important with fruits, vegetables or dairy products. Gender as well as age, level of education and district group show a statistically significant relation with environmental behavior. Female, young and highly-educated people have a more favourable environmental behavior as well as people from districts with above-average number of Green voters or voters of the social democratic party. Target-group adapted environmental communication and political measures can potentially improve the environmental behavior in food shopping.