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Titelaufnahme

Titel
Identification of unusual high loads and infiltration water to the Waste Water Treatment Plant Lassee (Lower Austria) / eingereicht von: Birgit Konn
VerfasserKonn, Birgit
Betreuer / BetreuerinFürhacker, Maria
Erschienen2008
UmfangIV, 162 S. : Ill., zahlr. graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Kläranlage, Zulaufmengen, Frachten, Frachtzusammensetzung, Grundwassereintritt, Grundwasserverschmutzung, Kanalsystem, undicht, kaputt, Trennsystem, Regenwassereintritt, Ueberschreitungen, pH, illegale Ableitung von Abwasser, Indirekteinleiter
Schlagwörter (EN)Waste water treatment plant, loads, inflow, composition of loads, putured pipe system, groundwater infiltration, rainwater infiltration, illegal discharge of waste water, seperate system, exceedances, indirect discharger
Schlagwörter (GND)Lassee / Kläranlage / Abwasser / Zufluss / Identifikation
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-4651 Persistent Identifier (URN)
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Identification of unusual high loads and infiltration water to the Waste Water Treatment Plant Lassee (Lower Austria) [3.37 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Kläranlage der Gemeinde Lassee in Niederösterreich hatte bereits über Jahre das Problem zu hoher Zulaufmengen und Frachtraten im Vergleich zu den Design Kriterien (3.700 EWG) mit Zulaufmengen über 6.000 EWG und Spitzenfrachten über 13.000 EWG. Ziel dieser Arbeit war es, die Gründe für diese hohen Werte zu finden. Dazu wurden die Zulaufdaten der Kläranlagenprotokolle von 2004 bis April 2007 mit hydrografischen Daten verglichen, die Frachraten im Hinblick auf Ihre Zusammensetzung untersucht und eigene Messungen durchgeführt. Zwischen Mai und August 2007 wurde der Durchfluss in den einzelnen Pumpstationen gemessen und Stichproben gezogen. Die Einwohnerzahlen wurden neu ermittelt und den acht Pumpstationen zugeordnet. Die Ergebnisse zeigten, dass der periodisch anhaltende hohe Zulauf zur Kläranlage hauptsächlich durch Grundwassereintritt erklärt werden kann, ursächlich durch undichte Abwasserkanäle und zusätzlich durch eine Grundwassersanierung im Zentrum Lassee`s, wo seit 1993 eine Bepumpung von mindestens 300m/d stattfand. Alle Abwasserkanäle, die unter 143m.ü.A liegen, könnten von einer Durchsickerung betroffen sein. Spitzenwerte im Zulauf von über 2.100m/d konnten Regenereignissen zugeordnet werden. Die höchsten Frachtraten wurden in der Pumpstation gefunden, an die die lokale Industrie angeschlossen ist. Die sehr variable Zusammensetzung der Abwässer könnten durch das Ausleeren von Tankwagen und Speichern in die Pumpstation gelangen. Ungewöhnlich hohe organische Frachten und Phosphorwerte, sowie zum Teil sehr niedrige pH Werte könnten ebenfalls auf die Abwässer der Gemüsefabrik hindeuten.

Zusammenfassung (Englisch)

The Waste Water Treatment Plant (WWTP) of Lassee had since several years the problem of too high inflow and loading rates compared to its design criteria (3700 PE) with inflow amounts of more than 6000 PE and COD loads up to 13000PE. The goal of this work was to find the reasons. The inflow data of the WWTP monthly reports from January 2004 to April 2007 were compared with hydrographical data, the composition of the loads were investigated and own measurements were made. Between May and August 2007 the discharge in the single pump stations was measured and waste water sample were taken. A new counting of inhabitants was initialized and the personal equivalents were allocated to the single pump stations. The high inflow volumes to the WWTP could be explained mainly by ground water infiltration. Two different types of infiltration could be distinguished: once through ruptured pipes and once by groundwater pumping due to a GW-remediation in the centre of Lassee, where since 1993 a volume of at least 300m/d was pumped. All sewers lying below 143m.ü.A could have been infiltrated in the years 2004 to 2007. Inflow peaks up to 2100m/d could be attributed to rain fall events. The highest loading rates were found in that pump station where the local industry is connected to. The composition of the waste water pointed to other than domestic origin indicating that parts of the pollution are caused by industrial discharge. Emptying of tanks from any kind of industrial polluter transported to and stored in Lassee could be the reason for the different composition of pollutants as well. Unusual high organic and phosphorus loads together with sometimes high acidity could fit with the cannery waste water.