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Titelaufnahme

Titel
Home ranges and dispersal patterns of Great Spotted Kiwi (Apteryx haastii) subadults / by Christian Metzler
VerfasserMetzler, Christian
Betreuer / BetreuerinHackländer, Klaus
Erschienen[2011]
Umfang82 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache.
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Operation Nest Egg; Grosser Fleckenkiwi; Territiorium; Auswilderung; Neuseeland; Radiotelemetrie
Schlagwörter (EN)Operation Nest Egg; Great Spotted Kiwi; Home range; reintroduction; New Zealand; Radiotelemetry
Schlagwörter (GND)Haastkiwi / Verbreitung / Radiotelemetrie
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-4630 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Home ranges and dispersal patterns of Great Spotted Kiwi (Apteryx haastii) subadults [3.05 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Seit der Ankunft des Menschen und der durch ihn eingeführten Säugetiere ist in Neuseeland eine hohe Anzahl von einheimischen Arten ausgestorben oder vom Aussterben bedroht. Der nachtaktive, flugunfähige Vogel, Haastkiwi oder Großer Fleckenkiwi (GSK) (Apteryx haastii) ist ein Beispiel für diese Bedrohung der Artenvielfalt. Das Programm „Operation Nest EggTM (ONE) unterstützt den Erhalt des GSK. Innerhalb dieses Programms wurden fünf GSK Küken künstlich ausgebrütet und in einer säugetierfreien Umgebung aufgezogen. Denn ab einem Gewicht von ungefähr 1200g sind die Vögel eher zu gross für die Säugetiere wie Wiesel oder Marder und können ausgewildert werden. Diese fünf juvenilen Vögel wurden in den Arthurs Pass Nationalpark auf der Südinsel von Neuseeland ausgesetzt. Das Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Reviergröße, die Wanderungen und die Rate der Aktivität der Vögel zu bestimmen. Um die Positionen der Vögel mittels Triangulation bestimmen zu können, wurde die Technik der Radio Telemetrie angewendet. Mit Hilfe der ermittelten Positionen konnte anschließend mit der Minimum Convex Polygon und der Harmonic Mean Methode die Reviergröße berechnet werden. Die ermittelten Daten von Gewicht und Aktivität zeigen die Fähigkeit der ausgewilderten Vögel, sich selbst zu versorgen. Die Reviergröße schwankt je nach Vogel und angewendeter Methode. Einige Positionen der Vögel sind im offenen Grasland und nahe menschlichen Infrastrukturen. Leider sind in der Zwischenzeit drei der fünf ausgewilderten Vögel gestorben. Ein Vogel erlag der Vogelmalaria, einer der Pilzpneumie und ein Vogel starb aufgrund Prädation. Die Resultate der Studie zeigen die Stärken und das Verbesserungspotential des ONE Programmes auf. Ebenfalls konnte die Studie das Wissen über die GSK vertiefen und gleichzeitig wurden neue Fragen aufgeworfen.

Zusammenfassung (Englisch)

Since human arrival in New Zealand a number of different species have become extinct or endangered mainly through mammalian predation or competition. The nocturnal, flight less bird great spotted Kiwi (GSK) (Apteryx haastii) is an example for this biodiversity threat. For this reason the GSK is supported by the Operation Nest EggTM (ONE) program. Within the ONE program five GSK chicks were artificially hatched and raised in a predator free area until they reached a weight, which increases the chances of the chicks being able to defend themselves in the wild. These particular subadults were released into the Arthurs Pass National Park on the South Island of New Zealand. The aim of the study is to determine the home range size, to assess the movement and activity pattern of those birds. This was made possible using radio telemetry to track and determine the location of the birds through triangulation. These locations were used to calculate the home range size with the Minimum Convex Polygon and Harmonic Mean methods. The activity and weight data shows that the birds were able to sustain themselves in the wild after release. The size of the home range varied between birds and method. Beside that some locations of the birds were in open grassland and sometimes close to human infrastructure. Unfortunately three of the five birds died during the project. One bird died of avian malaria, one of fungal pneumonia and one of predation. These results show the potential of the ONE program and their capacity to improve their success. Also this study could improve the knowledge about subadult GSK, and also raise some new questions.