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Titelaufnahme

Titel
Flussmorphologisches Premonitoring zum Naturversuch des "Flussbauliches Gesamtprojekt Donau östlich von Wien" / Bearb.: Schuch Markus
Weitere Titel
Flussmorphologisches Premonitoring zum Naturversuch des Flussbaulichen Gesamtprojektes Donau östlich von Wien
VerfasserSchuch, Markus
GutachterJungwirth, Mathias
Erschienen2008
UmfangVI, 98, VIII S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Flussbaulichen Gesamtprojektes Donau (FGP) historische und aktuelle hydromorphologischen Ausprägung der Donaulandschaft im Bereich Bad Deutsch-Altenburg Verbesserung der schifffahrtstechnischen Bedingungen Verbesserung des ökologischen Zustandes der Flusslandschaft Sohlstabilöisierung historische Kartenwerke digitalisiert hydromorphologischen Parameter
Schlagwörter (EN)historical and current hydromorphological state of the Danube landscape in the region of Bad Deutsch Altenburg prevent further river bed incision improve navigation and the ecological conditions historical reference conditions hydromorphological data clusters reference parameters.
Schlagwörter (GND)Bad Deutsch-Altenburg / Donau / Naturnaher Gewässerausbau / Referenz / Flussmorphologie / Flusslandschaft / Geschichte 1817
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-4525 Persistent Identifier (URN)
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Flussmorphologisches Premonitoring zum Naturversuch des "Flussbauliches Gesamtprojekt Donau östlich von Wien" [4.79 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Diplomarbeit befasst sich im Rahmen des flussbaulichen Gesamtprojektes Donau (FGP) mit der historischen und aktuellen hydromorphologischen Ausprägung der Donaulandschaft östlich von Wien. Ziel ist der Sohleintiefung der Donau Einhalt zu gebieten, sowie Verbesserungen hinsichtlich der schifffahrtstechnischen Bedingungen und des ökologischen Zustandes der Flusslandschaft zu erreichen. In dieser Arbeit wurde auf die Erstellung eines flussmorphologischen Leitbildes als Grundlage für das Premonitoring des Naturversuches Bad Deutsch-Altenburg Augenmerk gelegt. Als Leitbild wurde der historische Zustand (1817) der Flusslandschaft herangezogen. Zur Erstellung des Leitbildes wurden historische Kartenwerke digitalisiert und, wie in der Diplomarbeit beschrieben, daraus die entsprechenden hydromorphologischen Parameter gewonnen. Der historische Referenzzustand fungiert somit als Bewertungsmaßstab für die ¿Naturnähe¿ aus flussmorphologischer Sicht und gibt die Zielrichtung vor, in der sich der Flussabschnitt entwickeln soll. Als konkreter Bezugspunkt für die Bewertung der Veränderungen nach Bauumsetzung der im Naturversuch geplanten wasserbaulichen Maßnahmen dient der Ist-Zustand. Der Ist-Zustand wird analog zum Leitbild, an Hand von charakteristischen hydromorphologischen Kenngrößen erfasst und mit den entsprechenden historischen Referenzparametern verglichen. Für den Naturversuch wurde deshalb ein Parameterset ausgewählt, welches besonders auf kleinräumige Veränderungen von Mesohabitaten bzw. einzelne Flussstrukturen abgestimmt ist. (z.B. Wasser-Land Verzahnung, Kolke/Furten, usw.) Der Vergleich des Leitbildes mit dem aktuellen Zustand zeigt die erheblichen Defizite betreffend der verbliebenen Gewässertypen, Habitatausstattung, Uferentwicklung sowie generell im Hinblick auf den Gesamtzustand des Fluss-Auen-Systems.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with the historical and current hydromorphological state of the Danube landscape in the region of Bad Deutsch Altenburg within the context of the Integrated River Engineering Project Danube (FGP). The goal is to prevent further river bed incision as well as to improve navigation and the ecological conditions of the riverine landscape. Special attention has been given to defining the river type-specific reference conditions (Leitbild). The historical reference conditions were determined for an approx. This was made by digitizing historical maps and using them to derive the relevant hydromorphological parameters. This study uses the historical reference conditions as a benchmark to assess the current status of the river landscape and evaluates the degree to which it conforms to those conditions from the river morphological point of view. In a next step, it outlines the planned direction in which the river section should develop. The actual condition serves as the reference point for assessing the expected changes after implementing the hydraulic measures planned within the context of the field experiment. The actual condition is recorded, analogously to the historical state on characteristic hydromorphological data clusters. This condition is then compared to the relevant historical reference parameters. This approach called for selecting a set of parameters that mirror minor changes in the mesohabitats and/or individual structures of the river (e.g. the aquatic-terrestrial transitions or pool-riffle sequences) specifically for the field experiment. The comparison of the historical reference conditions with the current state reveals considerable deficits in the remaining aquatic subsystems, in the spectrum of habitats, river bank development, as well as the overall condition of the river-floodplain system.