Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Pflegekonzept für ausgewählte Naturschutzgebiete des Burgenlandes auf vegetationsökologischer Grundlage / verf. von Stefan Weiss
VerfasserWeiss, Stefan
GutachterHolzner, Wolfgang ; Kriechbaum, Monika
Erschienen2012
Umfang101 Bl. : Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Pflegekonzept, Naturschutzgebiete, Burgenland, Biotoptypen, Erhaltungszustand, Pflegemaßnahmen, Freilanderhebung, Expertenbefragung, Zoologie
Schlagwörter (EN)management concept, nature reserves, Austria, Burgenland, habitat types, expert interviews, grazing, mowing, zoology
Schlagwörter (GND)Burgenland / Naturschutzgebiet / Biotopschutz / Maßnahme
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-4313 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Pflegekonzept für ausgewählte Naturschutzgebiete des Burgenlandes auf vegetationsökologischer Grundlage [17.52 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der Diplomarbeit war es für 14 Gebiete im gesamten Burgenland ein naturschutzfachliches Pflegekonzept auszuarbeiten. Sieben der untersuchten Gebiete haben den Status eines „Geschützten Lebensraums“, sechs befinden sich in der Planungsphase zum Schutzgebiet und eines ist ein bereits ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Die einzelnen Pflegemaßnahmen sind auf die jeweiligen Zielarten abgestimmt und möglichst praxisorientiert dargestellt. Die Daten für die Arbeit wurden im Rahmen einer Freilanderhebung gesammelt. Neben der Abgrenzung der Biotoptypen lag das Augenmerk auf der Erhebung von Grundlagendaten wie aktuelle und historische Nutzung, Gefährdungen und Bedeutung des Lebensraums. Die Ergebnisse dienten als Basis für weitere Recherche und Expertenbefragungen. In einem weiteren Schritt wurden alle Resultate verknüpft und für jedes Gebiet Erhaltungsziele definiert sowie Pflegemaßnahmen auf Ebene der Biotoptypen vorgeschlagen. Bei den Trockenlebensräumen steht die Beweidung und bei feuchten und wechselfeuchten Standorten die Mahd im Vordergrund. Die empfohlene Nutzungsintensität richtet sich nach dem jeweiligen Biotoptyp. Weitere Maßnahmen sind zum Beispiel Anlage von Schutzpflanzungen und randlichen Pufferzonen, Besucherlenkung, Pflegemahd, Verbesserung der hydrologischen Bedingungen, Vernetzung der Biotope durch Korridore oder Wiesenrückführung. Im Bereich der Waldflächen wird eine natürliche naturnahe Waldbewirtschaftung empfohlen. Bei der Ausarbeitung eines umfassenden Pflegekonzepts müssen unterschiedliche naturschutzfachliche Disziplinen berücksichtigt werden. Der Bereich Zoologie wurde in der Arbeit nur am Rande, mit Hilfe von Experten, behandelt. Vor einer praktischen Umsetzung der Managementempfehlungen sollten diese auf jeden Fall nochmals von Fachexperten geprüft werden. Als Begleitung zu den Maßnahmen sind Monitoringprojekte zu empfehlen.

Zusammenfassung (Englisch)

A management concept for a selection of 14 nature reserves in the Austrian federal state Burgenland was developed basing on a survey of the flora and vegetation. 23 habitat types could be distinguished indicating the high diversity of the research areas. Further information was collected concerning historical and current land use, significance of the area for nature conservation and actual or possible threats to its integrity. Additional information, particularly concerning the fauna, was gathered by expert interviews. All these information and data were integrated to define detailed conservation objectives for each area and to design management recommendations at the level of habitat types. Generally, grazing was recommended in dry habitats and mowing in wet ones; the intensity of management depending on the particular habitat type. Other measures recommended were installation of buffer zones, visitor management, improvement of water regime and interlinking the habitats by corridors. Zoological know-how was only marginally included in the study. As for a comprehensive management concept various nature conservation disciplines must be involved, the recommendations should be re-checked by other experts before their implementation. A monitoring accompanying the management is recommended.