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Titelaufnahme

Titel
Small town water supply : analysis and improvement of infrastructure, organization and management structures ; case study in Sofala Province, Mozambique / eingereicht von: Strahl, Marc-Sebastian
VerfasserStrahl, Marc-Sebastian
Betreuer / BetreuerinHaberl, Raimund
Erschienen2012
UmfangX, 96 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wasser, Mosambik, Management, Wasserversorgung, Afrika, Organisation, Infrastruktur, Kleinstadt, Politik, Entwicklung, Rahmen, Rahmenwerk, Verwaltung, Privatisierung, Wasserversorgungsnetz, Autonomie, Rahmenbedingungen, Verantwortung, Betreiber, Betrieb, Wartung
Schlagwörter (EN)Water, Mozambique, Management, Water Supply, Africa, Organisation, Infrastructure, Small Town, Politics, Development, Framework, Administration, Privatisation, Water Supply Network, Autonomy, Responsibility, Operator, Operation, Maintenance
Schlagwörter (GND)Provinz Sofala <Moçambique> / Wasserversorgung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-4110 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Small town water supply [1.89 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kleinere Städte sind wichtig für die Entwicklung eines Landes und die Tatsache, dass öffentliche Dienstleistungen in diesen Städten verbessert werden müssen, erfährt immer mehr Zustimmung. Dies trifft natürlich auch auf die Wasserversorgung zu. Jedoch wachsen diese Städte unkontrolliert und es mangelt an Fachkräften. Passende Lösungen für jede einzelne Stadt sind notwendig, da diese sich stark voneinander unterscheiden. Anhand der beschriebenen Situation ergibt sich die Fragestellung: Wie kann die Wasserversorgung in kleineren Städten anhand der nationalen Wasserversorgungspolitik und der Situation vor Ort erfolgreich organisiert werden. Um diese Frage zu beantworten, wurden drei Forschungsmethoden angewandt: Literaturrecherche, Experteninterviews und eine Feldstudie in drei kleineren Städten in der Provinz Sofala, Mosambik. Um die Wasserversorgung von kleinen Städten erfolgreich zu gestalten, müssen die unterschiedlichen Umstände und Entwicklungsmöglichkeiten jeder Stadt miteinbezogen werden. Die Wasserversorgungsnetze sind alt, heruntergewirtschaftet und zu klein um die die ganze Bevölkerung zu versorgen. Dies wurde durch die Untersuchung vor Ort bestätigt. Damit kleinräumige Leitungssysteme (Small Piped System, SPS) zur Hauptquelle der Trinkwasserversorgung werden, sind massive Investitionen nötig. Für eine angemessene Versorgung müssen alle Akteure beteiligt werden. Die Autonomie des Betreibers ist genauso wichtig wie Nachfrageorientierung. Bevor investiert wird, müssen zusätzliche Erhebungen durchgeführt werden. Aufbau von Kapazitäten in den Bereichen Geschäftspläne und in Fragen der Wasserversorgung sind dabei ebenso wichtig. Zudem sollten Betreiber Verantwortung übernehmen und ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie wichtig Datenerhebung und -auswertung sowie die Wartung der Anlagen sind. Rahmenbedingungen, die klare Verantwortlichkeiten festlegen und Anreize schaffen sowie Sanktionen erlauben, sollten ebenfalls eingeführt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Small towns are important for national development and there is growing consensus that better service in small towns is necessary. This is also valid for water supply. However, small towns grow unplanned and there is a lack of professionals. Solutions tailor-made for each town are needed as characteristics differ strongly from town to town. According to the situation described, the research question arises: How can small town water supply be organised successfully, according to national water supply policy and according to the situation in small towns? To answer the research questions, three methods of research are utilised: literature research, expert interviews and a field study, done in three small towns in the province of Sofala, Mozambique. For successful small town water supply, the different circumstances, development chances and possibilities of each town have to be considered. The water supply systems are old, run-down and too small to supply the population, as evidenced by the field study. Huge investments are necessary to establish small piped systems as the main source for drinking water. For proper water supply, stakeholder involvement is necessary just as autonomy of the service provider and demand responsiveness. Additionally assessments before investment have to be done. Capacity building in business planning and water supply issues is urgent, too. A sense of responsibility and awareness of how important data collection and evaluation as well as maintenance of the facilities are, have to be raised. A framework with clear responsibilities, incentives and penalties is necessary.