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Titelaufnahme

Titel
Die Milchproduktion ohne Quotenregelung : Erwartungen und Ansichten von Betriebsleiterinnen und Betriebsleitern in Österreich / Caroline Stiglbauer
VerfasserStiglbauer, Caroline
Betreuer / BetreuerinSchmid, Erwin
Erschienen[2011]
UmfangVII, 136 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Milchquote, Betriebsleiterinnen, Frauen in der Landwirtschaft, Methoden der quantitativen empirischen Sozialforschung
Schlagwörter (EN)Milk quota, female farm manager, women in agriculture, quantitativ methods of empirical social research
Schlagwörter (GND)Österreich / Milchproduktion / Quotenregelung <Regulierung>
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-4058 Persistent Identifier (URN)
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Die Milchproduktion ohne Quotenregelung [0.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Auslaufen der Milchquotenregelung stellt die Milchproduzentinnen und Milchproduzenten vor neue Herausforderungen. Diesbezüglich liegt eine umfassende Studie von Schmid et al. (2011) vor. Die standardisierten Fragebögen von 637 Milchproduzentinnen und Milchproduzenten wurden nach verschiedenen Merkmalen ausgewertet, auf den Aspekt der geschlechterspezifischen Unterschiede wurde in der Studie jedoch nicht eingegangen. Mehrere wissenschaftliche Studien legen nahe, dass dieser Aspekt hinsichtlich der Führung von landwirtschaftlichen Betrieben einen signifikanten Einfluss haben kann (vgl. Dax et al., 1995; Schmitt, 1997; Oedl-Wieser, 1997). Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung dieses postulierten Einflusses des Geschlechts auf die Erwartungen und Ansichten sowie Strategien und Pläne für den Betrieb anhand des Datensatzes der Studie von Schmid et al. (2011). Außerdem wurden individuelle Mitteilungen, welche die Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter auf den Fragebögen verfassten, inhaltlich aufgearbeitet. Hierfür wurden Methoden der schließenden und deskriptiven Statistik herangezogen. Aus den Ergebnissen der verschiedenen Analysen konnte ein Stimmungsbild der Situation der Milchproduzentinnen und Milchproduzenten zum Zeitpunkt der Befragung (Herbst 2010) zusammengesetzt werden. Die Mehrheit der untersuchten Elemente des Fragebogens erwies sich hinsichtlich geschlechterspezifischer Unterschiede als nicht signifikant. Signifikante Unterschiede nach Geschlecht zeigten sich in den demographischen und betriebsstrukturellen Merkmalen. Da der Fragebogen der Studie von Schmid et al. (2011) nicht speziell für die Messung geschlechtsspezifischer Unterschiede entworfen wurde, würde eine adaptierte Version genauere Ergebnisse erwarten lassen, um die in der Literatur nahe gelegten Zusammenhänge offen legen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

The phasing-out of the EU milk quota regime in 2015 is a major challenge for the Austrian milk producers. The survey of Schmid et al. (2011) elaborates this matter by analysing standardized questionnaires of 637 milk producers. The questionnaire is statistically analysed with respect to various criteria, but the aspect of gender differences has not been examined yet. Several scientific studies suggest that this aspect may have a significant influence on the management of farms (see Dax et al, 1995; Schmitt, 1997; Oedl Wieser, 1997). The aim of this thesis is to statistically examine the postulated influence of gender on expectations and opinions as well as strategies and plans using the dataset of Schmid et al. (2011). Furthermore, individual statements of the questionnaire have been compiled according to their contents. A picture of prevailing opinions of milk producers at the time of the survey (autumn 2010) has been drawn from the survey results. The majority of the reviewed elements of the questionnaire are statistically insignificant with respect to gender differences. Significant differences with respect to gender are evident in the demographic characteristics of milk producers and structural characteristic of farms. As the questionnaire by Schmid et al. (2011) has not been designed to analyse gender differences per se, a new gender specific questionnaire would probably better disclose postulated differences in gender aspects in dairy farming.