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Titelaufnahme

Titel
Relation between circadian rhythms in white adipose tissue and obesity / eingereicht von Gritsch Elisa
VerfasserGritsch, Elisa
GutachterStaudacher, Erika
Erschienen2012
Umfang68 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Adipositas, Gewichtszunahme, Circadiane Rhythmen, Genoszillationen, MSG-behandelte Ratte, Fettgewebe, signifikante Genexpressionsveränderung
Schlagwörter (EN)obesity, fat accumulation, circadian rhythms, genoscillation, MSG-treated rat, disturbance of circadian rhythms
Schlagwörter (GND)Fettsucht / Fettgewebe / Tagesrhythmus
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-3947 Persistent Identifier (URN)
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Relation between circadian rhythms in white adipose tissue and obesity [1.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Adipositas kostet jährlich drei Millionen Menschenleben. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Gene in Säugetieren in 24 Stunden Rhythmen exprimiert werden. Dies öffnet brandneue Einsichten in eine mögliche Behandlung von Adipositas. Die Genoszillationen werden durch Licht aktiviert, Zeitgeber (Essen, Aktivität und Schlaf) können die Aktivität dieser so genannten circadianen Gene aber auch beeinflussen. Eine Korrelation zwischen der Zerstörung von circadianen Rhythmen und Adipositas konnte in Schichtarbeitern festgestellt werden. Tierversuche deuten jedoch an, dass Adipositas diese Rhythmen zerstört. Die Ursache der Erkrankung wurde noch nicht gefunden. In dieser Studie wurde die Hypothese, dass Adipositas Änderungen in circadianen Rhythmen verursacht, im Gegensatz zu der gegenübergestellten Hypothese, dass gestörte circadiane Rhythmen Adipositas verursachen, untersucht. In dieser Studie wurden Ratten verwendet, welche postnatal mit Natrium-Glutamat (MSG) behandelt wurden. Die adulten Ratten werden dadurch fettleibig. Die Genexpressionsrhythmen von circadianen Genen, wurden im weißen Fettgewebe von MSG- behandelten adipösen und von mit Salz behandelten nicht adipösen Kontrolltieren gemessen. Signifikante Veränderungen der Genexpression von Period 2 (p<0.05) wurden im epididymalen weißen Fettgewebe gemessen. Das Albumin D-bindende Protein wurde im perirenalen (p<0.01) und subkutanen (p<0.01) weißen Fettgewebe signifikant verändert. Wegen der kleinen Anzahl von signifikant veränderten Genen, muss die Hypothese dieser Studie abgelehnt werden. Geringe Verhaltensänderungen der MSG-behandelten Tiere wurden beobachtet, welche die Expression circadianer Gene signifikant beeinflussen könnte. Für ein eindeutiges Ergebnis, wird nach einem Rattenmodel gesucht, welches das Verhalten der Tiere nicht beeinflusst. Erst dann kann eine eindeutige Antwort der Kausalität von Adipositas und der Zerstörung von circadianen Rhythmen gemacht werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Obesity causes death to about three million people per year, and many patients have to deal with its aftermath a life-long. New findings show that mammals express genes according to 24 hour rhythmicity. This knowledge opened a brand new insight into a possible treatment of obesity. The gene oscillations are known as circadian rhythms. They are potently entrained by environmental light and to a lesser extent by other Zeitgebers (feeding, mobility, sleeping). A correlation between the disruption of circadian rhythms and obesity has been found in shift workers. Animal studies on the other hand suggested that obesity causes disruption of circadian rhythms. The chicken and the egg question remained unanswered. In this study, the hypothesis that obesity causes changes in circadian rhythms, as opposed to the reverse hypothesis that disrupted circadian rhythms would cause obesity, was studied. The gene expression rhythms of circadian clock genes were measured in white adipose tissues of monosodium L-glutamate (MSG)-treated obese and saline-treated non-obese control rats. Period 2 expression was found to be significantly changed in epididimal white adipose tissue (p<0.05). Albumin D-binding protein (Dbp) expression was found to be significantly changed in perirenal (p<0.01) and subcutaneous white adipose tissues (p<0.01). Although changes in gene expression were measured, the limited number of genes affected makes it difficult to accept the hypothesis. Previous studies have indicated that MSG animals change their activity and feeding time slightly. The results of this study suggest that it is not the obesity itself that causes changes in circadian rhythms. Further studies on animals that develop obesity without changing their behaviour are needed. Only then a clear answer about the causality between obesity and disruption of circadian rhythms can be given.