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Titelaufnahme

Titel
Distribution of adhesive in particle boards / submitted by Clemens Josef Schmidberger
VerfasserSchmidberger, Clemens Josef
GutachterGindl-Altmutter, Wolfgang ; Mahrdt, Eike
Erschienen2015
Umfang62 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Bindemittel, Harnstoff-Formaldehyd, Nanozellulose, Detektion, Spanplatte, Additive
Schlagwörter (EN)adhesive, urea-formaldehyde, nanocellulose, detection, particle board, additive
Schlagwörter (GND)Spanplatte / Scherfestigkeit / Bindemittel
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-3892 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Distribution of adhesive in particle boards [9.16 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Querzugsfestigkeitsprüfung von Spanplattenproben mit einem Harnstoffformaldehydharz-Bindemittel verstärkt durch Nanozellulose oder Additiv 2, zeigten signifikant bessere Ergebnisse als die unverstärkten Referenzproben. Die Hypothese war, dass Additive die Penetration des Bindemittels in das Holzgefüge reduzieren und somit mehr Bindemittel in der Klebefuge für die Verklebung bleibt. Diese Annahme wurde mit der neuen Methode der Bindemittel Detektion überprüft. Dafür wurde das Bindemittel in drei verschiedene Anteile eingeteilt: Bindemittel in der Klebefuge, penetriertes Bindemittel und Überschuss. Proben mit einer Größe von 3 x 4 x 3 mm wurden aus Biegeproben herausgeschnitten. Daraus wurden in weiterer Folge Dünnschnitte hergestellt und mit dem Fluoreszenzmittel Brilliant Sulphaflavin und dem Färbemittel Gentianaviolett eingefärbt. Die Mikroskopbilder wurden mit Photoshop so bearbeitet, dass anschließend über eine binäre Berechnungsmethode die jeweiligen Anteile bestimmt werden konnten. Die Hypothese konnte nicht bestätigt werden. Die Ergebnisse zeigten jedoch, dass die Beimengung der Additive zu mehr Bindemittel in der Klebefuge und signifikant weniger Überschuss führte. Weiters konnte herausgefunden werden, dass die Verteilung der Bindemittelpartikel-Größe vom Bindemittelsystem abhängig ist. Die Referenzproben zeigten eine Tendenz zu einer größeren Menge an kleinen Bindemittel-Partikeln.

Zusammenfassung (Englisch)

The internal bond strength test of particle board samples with UF-adhesive reinforced with nanocellulose or additive II showed significantly better results than the unreinforced reference samples. The hypothesis was that due to the additives the penetration of adhesive in the wood matter is reduced and thus more adhesive is available in the glue joint. This was proved with the novel method of adhesive detection, which determines the location of adhesive in particle boards. Therefore the adhesive was differentiated in three portions: adhesive in the glue joint, penetrating adhesive and excess adhesive. Specimens of a size of 3 x 4 x 3 mm were cut out of particle board bending samples. These samples were used to create thin slices, which were stained with the fluorescent-stain Brilliant Sulphaflavine and Genitanaviolet afterwards. The microscope images were edited with Photoshop in a way that the different portions could be calculated with binary operations. The hypothesis could not be proved, but the results show that the addition of additives results in more adhesive in the glue joint and significantly less excess. It could also be proved that the adhesive particle size distribution is dependent on the adhesive system. The reference samples show a tendency to a higher amount of smaller adhesive particles.