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Titelaufnahme

Titel
Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Österreich : aktueller Bestand und innovative Lösungen anhand ausgewählter Beispiele / eingereicht von: Mathis, Johannes
VerfasserMathis, Johannes
GutachterPerfler, Reinhard
Erschienen2012
UmfangIV, 92 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Österreich, Trinkwasseraufbereitung, Trinkwasserqualität
Schlagwörter (EN)Austria, drinking water quality, water treatment
Schlagwörter (GND)Österreich / Trinkwasseraufbereitung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-3862 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Österreich [5.16 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Verunreinigungen der Grund- und Oberflächenwässer stellen die Wasserversorger immer wieder vor neue Aufgaben. Als Folge von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen werden einerseits neue Grenzwerte eingeführt und andererseits alte Werte adaptiert. Die Herleitung der jeweiligen Parameter und Grenzwerte wird in dieser Arbeit anhand konkreter Beispiele aufgezeigt. Darüber hinaus werden die Grenzwerte, die innerhalb der WHO Drinking Water Guidelines verankert sind, und die Grenz- und Richtwerte der österreichischen Trinkwasserverordnung miteinander verglichen. Für die Themenbereiche Partikelentfernung, Entsäuerung, Enteisenung und Entmanganung, Desinfektion und Nitratreduktion wurden die grundsätzlichen Aufbereitungsverfahren an Hand von Fallbeispielen für innovative technische Lösungen aus der Literatur und der Praxis erhoben und dokumentiert. Der umfangreichste Anteil der Arbeit befasst sich mit der Erhebung zum Bestand von Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Österreich. Mit einer Umfrage des Instituts für Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz, einer Datenerhebung der Kommunalkredit Public Consulting und einer Erhebung bei den zuständigen Abteilungen der Landesregierungen standen drei Datenquellen zur Verfügung. Mit 2257 Anlagen stellte der Datensatz aus den Landesverwaltungen die umfangreichsten Informationen zur Verfügung. Bei 2257 ermittelten Anlagen ist die Desinfektion mit 64 % das weitaus am meisten genutzte Aufbereitungsverfahren. Darauf folgt die Entsäuerung mit 21 % sowie die Enteisenung und Entmanganung mit 6 %. Der Bestand der Aufbereitungsanlagen wurde anschließend kartographisch dargestellt. Da der Schwerpunkt des Datensatzes aus der Art des Aufbereitungsverfahrens besteht, könnten für eine Weiterbearbeitung basierend auf vorliegender Arbeit das Baualter, Konsenswassermenge, technische, ökonomische und ökologische Effizienz und weitere Themenbereiche erhoben werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Contamination of ground and surface water confronts water suppliers with new tasks. The derivation of the relevant parameters and limits is explained by concrete examples in this thesis. The limits in the WHO Drinking Water Guidelines are compared with the limits of Austrian Directive on drinking water. In order to illustrate the different purification processes to the reader, the most common procedures - particle removal, neutralization, defferisation and demanganisation, disinfection and nitrate reduction - are described in detail. Case examples for innovative technical solutions in practice and literature are documented additionally. The main part of this thesis deals with a survey of recent standing of the Austrian purification plants. A survey from the Institute of Sanitary Engineering and Water Pollution Control, data from the Kommunalkredit Public Consulting and a comprehensive data collection from the relevant departments of the Austrian states has been a large basis for this study. With 2257 purification plants the dataset from the regional governments has the most significance. With 64 % disinfection is by far the most commonly used purification process. This is followed by neutralization with 21 % and deferrisation and demanganisation with 6 %. After all, the current status of the purification plants has been mapped. As the focus was on the type of the purification, for the future this thesis could be a good basis. For example the dataset could be enlarged with the construction age, consent or technical, economic and ecological efficiency.