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Titelaufnahme

Titel
Welchen Freiraum braucht die Uni? : ein freiraumgestalterischer Entwurf im botanischen Garten der Universität für Bodenkultur im Zuge der Errichtung eines neuen Hörsaalgebäudes / Verf.: Christian Richter
VerfasserRichter, Christian
GutachterLicka, Lilli
Erschienen2008
Umfang88 Bl. : 5 gef. Taf. ; zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Universität Hochschule Freiraum Freiraumgestaltung Botanischer Garten Außenraum
Schlagwörter (EN)university campus design open space landscape architecture
Schlagwörter (GND)Universität / Freifläche / Universität für Bodenkultur Wien / Freifläche / Landschaftsgestaltung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-3718 Persistent Identifier (URN)
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Welchen Freiraum braucht die Uni? [12.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Universität und der Gestaltung universitärer Freiräume. Der Bedarf an einigen neuen Gebäuden an der Universität für Bodenkultur Wien, wie einem Audimax, einer Mensa und einem Kindergarten, wird zum Anlass genommen, über eine Umgestaltung des universitätseigenen botanischen Gartens, nachzudenken. Ausgehend von den Gebäudeentwürfen, die von Studierenden der TU Wien stammen, entstanden drei Arbeiten an der Boku Wien, die sich mit der Freiraumgestaltung auseinandersetzen. Eine davon liegt hier vor. Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil widmet sich der theoretischen Auseinandersetzung mit universitären Freiräumen anhand der Geschichte der Universität und der Entwicklung ihrer Freiräume, mit der aktuellen Lerntheorie und der Organisation Universität und beschreibt einige internationale und österreichische Beispiele der jüngeren Universitätsplanung. Der zweite Teil beinhaltet die konkrete Arbeit an der Universität für Bodenkultur, die eine Analyse des Areals und Interviews mit den derzeitigen und zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern umfasst und in einem freiraumgestalterischen Entwurf resultiert. Es wird auf die unterschiedlichen Nutzergruppen und deren Bedürfnisse eingegangen, angefangen bei den ProfessorInnen, über das Gartenpersonal bis hin zu den Kindergarten-Kindern und den Studierenden. Das Ergebnis ist ein Ort des Lernens, der Kommunikation und der Entfaltungsmöglichkeiten. In der Vielfältigkeit der Menschen und den unterschiedlichen Kompetenzen liegen die Stärken der Universität. Menschen zusammenzuführen und Nutzungsmöglichkeiten zu eröffnen ist eine Aufgabe der Freiraumgestaltung, die gerade an der Universität, als einem Ort der Bewahrung, der Generierung und der Verbreitung von Wissen, von zentraler Bedeutung ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Universities are places for teaching and learning as well as research. The thesis explores the options which open spaces offer as a place to teach and learn for students and teachers. The University for Natural Resources and Applied Life Sciences in Vienna is planning to expand the building complex on the site of Türkenschanze with supplementing facilities. The thesis is elaborated in cooperation with architecture students, who designed a new lecture hall, a cafeteria, a kindergarten. Open spaces for those facilities are part of a conceptual development in the existing garden. A variety of demands had to be coped with. Parts of the complex contain botanical collections and other research facilities. In the design for the new situation the results of a theoretical examination were implemented. History of Universities and the development of their open spaces was investigated. Whereas the open spaces of former Universities had no role as places for learning apart from botanical gardens, new concepts integrate the function as a place to rest, to read and exchange knowledge. This was examined along a series of international and Austrian examples combined with the theory of learning. The implementation on the site of Türkenschanze focused on the provision of a range of different spaces of studying and communication as well as conserving, generating and spreading knowledge. An overall concept for the development of the gardens and open spaces was an integral part of the landscape architectural design.