Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Aspekte des Almwegebaus in Oberkärnten unter Berücksichtigung der verschiedenen Akteursgruppen / vorgelegt von Astrid Glück
VerfasserGlück, Astrid
GutachterWeber, Gerlind ; Seher, Walter
Erschienen2012
Umfang104 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Almwegebau, Almaufschließung, Almerschließung, Almwirtschaft, Landwirtschaft, Naturschutz, Akteursgruppen, Bringungsgemeinschaften
Schlagwörter (EN)construction of agricultural roads in alpine areas, mountain pasture, agriculture, nature conservation, stakeholders
Schlagwörter (GND)Oberkärnten / Alm / Wegebau
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-3506 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Aspekte des Almwegebaus in Oberkärnten unter Berücksichtigung der verschiedenen Akteursgruppen [1.47 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit behandelt die Auswirkungen des Almwegebaus in Hinblick auf die Almbewirtschaftung und das Landschaftsbild. Ebenso werden die räumlichen Nebeneffekte des Almwegebaus dargestellt, wie auch der Frage nachgegangen wird, wie die AkteurInnen des Almwegebaus zu den naturschutzrelevanten Faktoren im Almwegebau stehen. Schließlich ist auch der Almerschließungsprozess an sich Teil der vorliegenden Arbeit. Das Ziel dieser Masterarbeit ist, einen Einblick in die Auswirkungen des Almwegebaus aus Sicht verschiedener, relevanter AkteurInnen in Oberkärnten zu geben und damit eine sachliche Diskussion über die Thematik Almwegebau zu fördern. Die AkteurInnen wurden je nach ihrer Rolle im Almwegebauprozess in vier Akteursgruppen unterteilt: Die Akteursgruppe „Landwirtschaft BewirtschafterInnen“, die Akteursgruppe „Landwirtschaftliche Behörde“, die Akteursgruppe „Naturschutz“ sowie die Akteursgruppe „Sachverständige“. Die vorliegende Arbeit wurde am Beispiel von sechs Beispielsbringungsgemeinschaften in Oberkärnten in Zusammenarbeit mit der Agrarbehörde Erster Instanz, Dienststelle Villach erstellt. Die Methodik dieser Arbeit ist qualitativer Natur. Mit den AkteurInnen wurden Interviews geführt, welche anschließend nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel (2009) ausgewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Akteursgruppen mit dem Almwegebau an sich dann zufrieden sind, wenn eine sorgfältige Planung vorhanden ist und der Almwegebau nach dem aktuellen Stand der Technik erfolgt. Aus Sicht der Akteursgruppe „Landwirtschaft BewirtschafterInnen“ und der Akteursgruppe „Landwirtschaftliche Behörde“ ist eine Erschließung der Almen für deren Weiterbewirtschaftung erforderlich. Die Akteursgruppen „Naturschutz“ und „Sachverständige“ regen an, die Erschließungsnotwendigkeit kritischer zu hinterfragen und vor allem in der Alpinregion und in Schutzgebieten verstärkt über Alternativen zu den Almaufschließungswegen nachzudenken.

Zusammenfassung (Englisch)

The objective of this thesis is to evaluate the impacts of agricultural roads in alpine areas, considering the roads which lead to mountain pastures in Carinthia, Austria. These impacts were analysed by closely looking at the viewpoints of relevant stakeholders. This thesis should also promote the discussion about construction of agricultural roads in an alpine environment. The impacts were classified concerning the effects on the cultivation of mountain pastures and on landscape image. The spatial side-effects and the nature conservation factors were also considered. The construction process was analysed as well. The viewpoints of four stakeholder groups are analysed in this thesis: the stakeholders “Farmers of the mountain pastures”, the stakeholders “the agricultural authority”, the stakeholders “nature conservation” and the stakeholders “authorised experts”. This thesis was compiled using the example of six “associations of farmers benefiting from the road” in cooperation with the Carinthian agricultural authority. The investigation is of qualitative nature. Problem-centered interviews were conducted with the stakeholders. The interviews were assessed using the qualitative content analysis according to Gläser and Laudel (2009). The results show that the stakeholders are more or less satisfied with the process of alpine road-construction if planning is carefully done and the road is built according to the state of art. The stakeholders “Landwirtschaft BewirtschafterInnen” and the stakeholders “Landwirtschaftliche Behörde” argue that a road is necessary in order to ensure the cultivation of the mountain pastures. Opinions differ regarding the necessity of roads and road density. The stakeholders “Naturschutz” and the stakeholders “Sachverständige” question the necessity of roads and suggest thinking about alternatives especially in the region above the timber line and in nature conservation areas.