Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Resistenz ausgewählter Tomaten-Liniensorten gegenüber der Samtfleckenkrankheit (Passalora fulva, syn. Cladosporium fulvum) unter biologischen Anbaubedingungen / eingereicht von Philipp Lammer
VerfasserLammer, Philipp
Betreuer / BetreuerinGrausgruber, Heinrich
Erschienen2014
Umfang131 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Solanum lycopersicum Tomate Passalora fulva Samtfleckenkrankheit partielle Resistenz Partizipative Pflanzenzüchtung Resistenzzüchtung
Schlagwörter (EN)Solanum lycopersicum tomato Passalora fulva leaf mould partial resistance participatory plant breeding resistance breeding
Schlagwörter (GND)Fulvia fulva / Tomatenkrankheit / Tomatensorte / Resistenz
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-3322 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Resistenz ausgewählter Tomaten-Liniensorten gegenüber der Samtfleckenkrankheit (Passalora fulva, syn. Cladosporium fulvum) unter biologischen Anbaubedingungen [3.96 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Samtfleckenkrankheit (Passalora fulva, syn. Cladosporium fulvum) stellt, vor allem in weniger intensiven Kultursystemen, einen der wichtigsten Schaderreger im geschützten Tomatenanbau dar. Seit den 1930er Jahren wurden monogene Resistenzen aus Wildarten in Züchtungsprogrammen genutzt. Derartige Resistenzen beruhen auf einer hypersensitiven Abwehrreaktion (HR) und wirken in der Regel vollständig. Durch Mutationen entstehen aber immer wieder neue Pilzrassen, die auch bisher resistente Sorten befallen. Daher wird im Rahmen der Arbeitsgruppe Bauernparadeiser, einer partizipativen Züchtungsinitiative in Österreich, nach längerfristigen Lösungen gesucht. Einen Ansatz könnte die Nutzung partieller, polygener Resistenzen darstellen, die in der Regel als stabiler angesehen werden. In dieser Arbeit wurde daher die partielle Resistenz ausgewählter Tomatensorten unter Praxisbedingungen auf neun österreichischen Standorten während der Saison 2013 erhoben. Dabei zeigten sich signifikante Sortenunterschiede bezüglich des Resistenzniveaus. Dies rechtfertigt grundsätzlich eine weitere Auseinandersetzung mit quantitativen Resistenzen, wenngleich noch weitere Untersuchungen nötig sind, um das Potenzial derartiger Resistenzen für die Resistenzzüchtung zufriedenstellend abschätzen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Leaf mould (Passalora fulva, syn. Cladosporium fulvum) is one of the most important pests in protected tomato cultivation, particularly in less intensive systems. Since the 1930s, monogenic resistance from wild species were used in breeding programs. Such resistance is based on a hypersensitive response (HR) and is in general able to protect the plant completely from damage. However, due to mutations new races of Passalora fulva occur repeatedly and infest varieties which have been resistant so far. Therefore, the working group Bauernparadeiser (“Farmers' tomatoes”), a participatory breeding initiative in Austria, is looking for more sustainable solutions. One possible approach is the use of partial, polygenic resistance that is expected to be more durable. This study investigates the partial resistance of selected tomato varieties under field conditions at nine locations in Austria in 2013. Since the collected data shows significant differences in the levels of resistance, further research on quantitative resistance appears rewarding. However, more surveys are needed to sufficiently assess the potential of breeding for partial resistance to leaf mould.