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Titelaufnahme

Titel
Stufen der Intensivierung in der Grünlandwirtschaft - ein Vergleich zwischen Österreich und Neuseeland : mit besonderem Bezug auf die Milchwirtschaft, den Pflanzenbestand und die neuseeländische Südinsel / eingereicht von: Michaela Theresia Grubhofer
VerfasserGrubhofer, Michaela Theresia
GutachterBuchgraber, Karl
Erschienen2014
Umfang120, 12 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Grünlandwirtschaft Grünland Intensivierung Neuseeland Österreich Milchwirtschaft Pflanzenbestand Strukturwandel
Schlagwörter (EN)grassland grassland management intensification New Zealand Austria dairying dairy industry plant composition structural change
Schlagwörter (GND)Österreich / Neuseeland / Grünlandwirtschaft / Intensivlandwirtschaft
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-3124 Persistent Identifier (URN)
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Stufen der Intensivierung in der Grünlandwirtschaft - ein Vergleich zwischen Österreich und Neuseeland [9.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit vergleicht die Grünland- und Milchwirtschaft in Österreich (AT) und Neuseeland (NZ) mit besonderem Bezug auf die Intensivierung in der Landwirtschaft. Der Großteil der Information basiert auf Literaturrecherche und Interviews. Zusätzlich wurde mit Hilfe von zwei österreichischen und zwei neuseeländischen Beispielsbetrieben etwas näher Bezug auf die Betriebsebene und den Grünlandbestand an sich genommen. Es werden der Strukturwandel der Land- und Grünlandwirtschaft, die aktuelle Situation sowie zukünftige mögliche Entwicklungen beider Länder dargestellt. Aus der Summe der Informationen und Ergebnisse werden Lernpotentiale für die österreichische Grünlandwirtschaft aufgezeigt. Die neuseeländischen Milchviehweiden sind im Vergleich zum österreichischen Milchvieh-Grünland weniger artenreich und stark von Englischem Raygras (Lolium perenne) dominiert. Sie weisen aufgrund der starken Intensivierung eine gesunkene Persistenz des Raygrases und geringere Anteile an Weißklee (Trifolium repens) auf. In AT hat die Bewahrung der Kulturlandschaft durch ein Verhindern einer weiteren Verringerung der Grünlandflächen oberste Priorität. Der stark gestiegene Nährstoffeintrag auf NZ Dairyfarmen wirkt sich in einer verringerten Wasserqualität aus. Es wird nun versucht, mithilfe von Output-Begrenzungen (zB Nitratauswaschungen) stärker gegenzusteuern. Die freie Marktwirtschaft tendiert ohne strenge Regeln zu negativen externen Effekten, die in AT über die GAP und nationale Standards in Verbindung mit Fördergeldern gering gehalten werden. Die Nutzung des Grünlandes über Weide ist bei angepasstem und konsequentem Management sehr effizient und sollte auch in Österreich mehr forciert werden. Die NZ Tierzucht liefert Anregungen für AT. Ebenso würde AT von einer stärkeren kooperativen Nutzung von Maschinen profitieren. Das Denken in Input-Output-Bilanzen ist zukunftsträchtig, da somit ganzheitliche Effizienz- und Wirtschaftlichkeits-Betrachtungen angestellt werden können.

Zusammenfassung (Englisch)

This masters thesis deals with a comparison of the grassland- and dairy industry of Austria (AT) and New Zealand (NZ). Both countries have undergone an intensification of their agricultural systems, which is investigated in too. Most of the information is based on a literature review and on interviews. Two AT and two NZ case study farms were used to get a better insight into the grassland management and to take a closer look onto the farm level and their plant compositions. The actual situation, the structural change of the agriculture and the grassland management of both countries are illustrated and potential prospective developments discussed. The whole information is then used to word learning potentials for Austrias grassland management. NZ dairy pastures are less species-rich than the AT dairy grasslands and highly dominated by perennial ryegrass (Lolium perenne). Because of the strong intensification the farmers have to deal with a drop in persistence of perennial ryegrass and a reduced content of white clover (Trifolium repens). In AT the major challenge is the conservation of the cultural landscape and its grassland by avoiding further grassland conversions. The strong increase of nutrient inputs on NZ dairy farms leads to a decreased water quality. Now efforts are made to counteract by limiting outputs (e.g. nitrate leaching). The free market economy tends to lead to negative external effects without strict regulating rules. In AT these effects get minimized by the CAP and national standards in conjunction with subventions. The utilisation of grassland by grazing in an appropriate and consequent manner is very efficient and should get used more in AT too. NZ cattle breeding offers incitations for AT. Additional it could be beneficial for AT to use agricultural machinery more cooperatively. Thinking in input- and output-balances is seminal, whole system perspectives can be used to make really meaningful statements about efficiency & economics.