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Titelaufnahme

Titel
"Ökologischer Rucksack", "CO2-Fußabdruck" und "Kumulierter Energieaufwand" einer Vollholzbauweise im Vergleich mit einer mineralischen Bauweise am Beispiel: Feuerwehrhaus Steinbach am Ziehberg, Oberösterreich / eingereicht von: Hesser, Franziska
VerfasserHesser, Franziska
GutachterSchwarzbauer, Peter ; Stern, Tobias
Erschienen2012
Umfang97 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Vollholzbau Ökologischer Rucksack CO2-Fußabdruck Kumulierter Energieaufwand Ökoeffizienz
Schlagwörter (EN)solid wood construction ecological rucksack carbon footprint cumulative energy demand eco-efficiency
Schlagwörter (GND)Oberösterreich / Holzbau / Backsteinbau / Energieverbrauch / Umweltbelastung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-2994 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
"Ökologischer Rucksack", "CO2-Fußabdruck" und "Kumulierter Energieaufwand" einer Vollholzbauweise im Vergleich mit einer mineralischen Bauweise am Beispiel: Feuerwehrhaus Steinbach am Ziehberg, Oberösterreich [2.79 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Steinbach am Ziehberg, Oberösterreich wurde im Jahr 2009 ein neues Feuerwehrhaus aus Vollholz gebaut. Die Besonderheit des Baues besteht in der Regionalität der Produktion und Verarbeitung der verwendeten Holzbaustoffe. Die vorliegende Fallstudie, setzt sich mit den ökologischen Aspekten der Herstellungsphase des Bauprojektes durch Berechnung der Umwelt-Indikatoren „Ökologischer Rucksack“, „CO2-Fußabdruck“ und „Kumulierter Energieaufwand“ auseinander. Zur Durchfuhrung des Vergleiches der Bauvarianten Vollholzbau und mineralischer Bau wird eine fiktive Baustoffsubstitution der konstruktiven Elemente des Vollholzbaues durch mineralische Baustoffe vorgenommen. Der Vergleich der Vollholzbauweise mit einer mineralischen Bauvariante offenbart eine Einsparung des Baustoffbedarfes und folglich eine Einsparung des „Globalen Materialaufwandes“ des „Ökologischen Rucksackes“ um den Faktor 3,55, eine Einsparung der Treibhausgasemissionen um den Faktor 7,99 und eine Einsparung der verbauten Energie um den Faktor 4,33. Durch die Synergie der Berechnungen der Umweltwirkungen und der Berechnungen der regionalen Wertschöpfungseffekte durch SEEBACHER (2012) wird eine unmittelbare Aussage uber die Umweltrelevanz der baulichen Alternativenabwägung getroffen. Anhand des Fallbeispiels wird gezeigt, dass die wirtschaftliche Leistung entkoppelt von der Ressourceninanspruchnahme zu sehen ist. Mit der Berechnung von drei Indikatoren zur Identifikation der ökologischen Vorteile entsteht ein Bild der jeweiligen Indikatoren hinsichtlich Kommunizierbarkeit der Ergebnisse, der Anwendung auf andere Bauprojekte sowie der Berechnungsvorgänge in Hinblick auf deren Anwendbarkeit von öffentlichen Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen.

Zusammenfassung (Englisch)

In 2009, a new fire station was built of solid wood in Steinbach am Ziehberg in Upper-Austria. The distinctive feature of this building is that production and manufacturing of the wood construction parts completely happened on a local basis. The present case study deals with the ecological aspects of the construction phase of the building project by calculating the environmental indicators: ecological rucksack, carbon footprint and cumulative energy demand. In order to compare two construction alternatives, one of solid wood and the other of mineral construction material, a virtual substitution of the solid wood bearing units by mineral construction material was assumed. The comparison of the solid wood building with a building constructed of mineral materials reveals savings of construction material. With that, savings are revealed in total material requirement of the ecological rucksack by a factor of 3,55, in carbon footprint by a factor of 7,99 and in cumulative energy demand by a factor of 4,33. With the combination of the ecological aspects and the regional value added (SEEBACHER, 2012) the direct conclusion can be drawn, that the consideration of construction alternatives is of ecological relevance. The case study shows that economic benefit has to be considered separately from resource requirement. The calculation of three different ecological indicators provides a picture for each indicator in respect to communication, the application of the methods for other building projects and the mode of calculation in view of implementation by decision makers.