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Titelaufnahme

Titel
Lokale Wahrnehmung der Agrobiodiversität am eigenen Betrieb durch Biobauern und Biobäuerinnen des Mostviertels / Autorin: Eva Laber
VerfasserLaber, Eva
Betreuer / BetreuerinVogl, Christian R.
Erschienen2011
Umfang113 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Agrobiodiversität Biodiversität lokale Wahrnehmung Biologische Landwirtschaft Mostviertel Naturschutz Elemente der Agrobiodiversität Streuobstwiese
Schlagwörter (EN)Agrobiodiversity Biodiversity local perception organic agriculture cider province natur conservation elements of agrobiodiversity orcards
Schlagwörter (GND)Mostviertel / Biologische Landwirtschaft / Bauer / Wahrnehmung / Biodiversität / Landwirtschaft
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-2550 Persistent Identifier (URN)
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Lokale Wahrnehmung der Agrobiodiversität am eigenen Betrieb durch Biobauern und Biobäuerinnen des Mostviertels [2.21 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Agrobiodiversität bezeichnet die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft, sie umfasst alle Kultur- und Zuchtformen von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen sowie die umgebende Natur, die von der landwirtschaftlichen Produktion beeinflusst wird. Im Rahmen dieser Arbeit wurde der Zusammenhang zwischen Wahrnehmung der Agrobiodiversität von Biobauern und Biobäuerinnen die Agrobiodiversität betreffend und deren Auswirkung auf die Agrobiodiversität auf ihren Betrieben erforscht. Im Rahmen persönlicher strukturierter Interviews (mit Fragebogen) ergänzt durch Freelist und Pile sorts wurden zwölf Biobetriebe untersucht. Biobauern und Biobäuerinnen wurden getrennt interviewt. Alle Betriebe liegen im Mostviertel, bewirtschaften gemischte Betriebe mit Acker- und Grünlandnutzung (Ausnahme: ein reiner Grünlandbetrieb) und halten mindestens eine Tierart. Alle besuchten Betriebe bewirtschaften und erhalten Streuobstwiesen, Hecken/Gebüsch, Grünlandrandstreifen, einen Bauerngarten und einen Beerengarten als Elemente der Agrobiodiversität. Betriebe die Wiederkäuer halten weisen eine höhere Anzahl von Elementen der Agrobiodiversität auf, während Schweine haltende Betriebe eine höhere Nutzpflanzendiversität aufweisen. Der Begriff Agrobiodiversität ist dem überwiegenden Teil der Befragten vom hören/lesen bekannt, das Interesse an diesem Thema ist hoch. Bei der persönlichen Wahrnehmung der Biobauern und Biobäuerinnen von Agrobiodiversität auf ihren Betrieben spielt die landschaftliche Schönheit die größte Rolle. Auch kulturell traditionelle und Nutzungsaspekte spielen wichtige Rollen. Neben diesen intrinsischen Faktoren wie Wissen, Interesse und Einstellung der befragten Biobauern und Biobäuerinnen zu diesem Thema haben auch extrinsische Faktoren wie die Kosten, Preise und Direktzahlungen Auswirkungen auf die Agrobiodiversität auf den Betrieben. Eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Bewirtschaftern und den Naturschutzverantwortlichen bzw. den Wissenschaftlern könnte zur besseren Akzeptanz von Agrarumweltprogrammen und Naturschutzkonzepten bei den Bauern und Bäuerinnen betragen.

Zusammenfassung (Englisch)

Agrobiodiversity, the biological diversity in agriculture, contains all varieties and breeds of animals, plants a micro organism additionally the surrounded nature which is effected by agricultural production. In this work the correlation of attitude of organic farmers (men and women) and the endowment of agrobiodiversity on their farms was studied. Structured interviews (questionnaires), freelists and pile sorts were applied, and men and women farmers on 12 organic farms were visited. Men and women were interviewed separately. All farms are located in the Mostviertel, cultivate arable and grassland (exception: one grassland farm) and keep at least one kind of animals. All visited farms manage and conserve elements of agrobiodiversity like orchards, hedgerows, margins, homegardens and berry-gardens. Farms keeping ruminants conserve more elements of agrobiodiversity, pig farms have a larger cropdiversity. The term „agrobiodiversity“ is for the largest part of the interview partners common. For the personal perception of agrobiodiversity of the farmers on their farms a beautiful landscape is most important. Also cultural and traditional aspects play important rolls. Beside this intrinsic such as like knowledge, interest and attitude of the interviewed organic farmers to the thematic agrobiodiversity also extrinsic factors such as costs, prices and subsidies influence the agrobiodiversity on the organic farms. Another conclusion, which is also drawn by other studies, is that more communication between conservationists, scientists and farmers would lead to more acceptances of agri-environmental programmes by the farmers. Such concepts should be made with not for the farmers.