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Titelaufnahme

Titel
Die Habitatnutzung der Alpengämse (Rupicapra rupicapra rupicapra) in der Tiroler Nordkette / eingereicht von: Norbert Zierhofer
VerfasserZierhofer, Norbert
GutachterHackländer, Klaus
Erschienen2011
Umfang98 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Text in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Gämse - Habitatnutzung - Binär Logistische Regression - Tourismus - Tiroler Nordkette
Schlagwörter (EN)Chamois - habitat use - binary logistic regression - tourism - Tyrol
Schlagwörter (GND)Nordkette / Gämse / Habitat
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-2527 Persistent Identifier (URN)
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Die Habitatnutzung der Alpengämse (Rupicapra rupicapra rupicapra) in der Tiroler Nordkette [9.13 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Masterarbeit wurde die Habitatnutzung der Alpengämse (Rupicapra rupicapra rupicapra) in einem saisonal von Besuchern stark frequentierten Untersuchungsgebiet in der Tiroler Nordkette untersucht. Die Lebensraumnutzung der Gämsen ändert sich zwischen den untersuchten Saisonen: Setzzeit (Mai,Juni), Sommer (Juli, August) und Herbst (September, Oktober). Die Gämsen nutzen im Herbst das Latschengebüsch (Pinus mugo) weniger und die Alpinen Matten mehr als in den anderen beiden Saisonen. Es gab keine wesentlichen Unterschiede in der Nutzung der Seehöhe zwischen den Saisonen (Setzzeit, Sommer und Herbst). Die Gamsgeißen bevorzugen Alpine Matten und höhere Lagen und die Gamsböcke Latschengebüsch und tiefere Lagen. Die Habitatnutzung der Gämse wird im Untersuchungsgebiet durch folgende Hauptfaktoren und Wechselbeziehungen beeinflusst: Seehöhe (negativ), die Interaktion Seehöhe mit Tageszeit (negativ), die Interaktion Seehöhe mit Geschlecht (positiv) und der stärkste Einflussfaktor ist die Interaktion Tourismus mit Saison (negativ). Außerdem wurde ein Experiment durchgeführt um den Einfluss der Verwendung von Wanderstöcken durch die Besucher auf die Verhaltensweisen der Gämsen zu testen. Die Ergebnisse zeigen, dass alle Verhaltensweisen durch die Distanz zwischen Gämsen und Wanderer beeinflusst werden. Es wurden einige Tendenzen, aber keine signifikanten Resultate, dass die Verwendung von Wanderstöcken das Verhalten der Gämsen beeinflusst, gefunden.

Zusammenfassung (Englisch)

I studied habitat use of Alpine Chamois (Rupicapra rupicapra rupicapra) in the Tyrolean Nordkette (close to Innsbruck) in a study site with a high frequency of tourists in some seasons. The se of habitat by chamois changes between the different seasons in the Tyrolean Nordkette - birth (May, June); summer (July, August); and, autumn (September, October). This is because chamois prefer the mountain pine (Pinus mugo) bushes in autumn less and the grasslands more than in the other seasons. There were no great differences in the use by the Chamois of altitudes between these seasons. The female Chamois prefer the grassland and higher altitudes while the males prefer the mountain pine bushes and lower altitudes. The main factors which influence the utilisation of habitat by Chamois in the study site are: the altitude (negative); the interaction between altitude and daytime (negative); the interaction between altitude and sex (positive); and, the strongest factor - the interaction between season and tourism (negative). I also conducted an experiment on the influence of hikers walking with wandering sticks on the behaviour of Chamois. The results show that all types of behaviour are influenced by the distance between hiker and Chamois. There are some tendencies, but no significant results, from which to draw conclusions that the use of wandering sticks by hikers influences the behaviour of Chamois.