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Titelaufnahme

Titel
Messung des Bodenwasseranteils für eine Bewässerungssteuerung / eingereicht von: Christian Embacher
VerfasserEmbacher, Christian
Betreuer / BetreuerinKlik, Andreas
Erschienen2009
UmfangX, 76, A17 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Bewässerungssteuerung Bodenwassermessung FDR-Messprinzip
Schlagwörter (EN)irrigation management soil water measurement FDR capacitance sensors
Schlagwörter (GND)Bewässerung / Steuerung / Sensor / Bodenwasser / Messung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-2199 Persistent Identifier (URN)
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Messung des Bodenwasseranteils für eine Bewässerungssteuerung [1.37 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Region Marchfeld mit seinen hochwertigen Ackerböden ist eine der intensivst landwirtschaftlich genutzten Flächen Österreichs. Zur Erzielung ausgeglichener Erträge ist klimabedingt eine Bewässerung besonders bei Feldgemüse und Hackfrüchten erforderlich. Die Wasserentnahme erfolgt fast ausschließlich aus dem Grundwasser. Dies führte durch zu hohe Bewässerungsmengen zu Schwankungen im Grundwasserspiegel und durch Versickerung zu einem Eintag von Schadstoffen in das Grundwasser. Eine Optimierung der Bewässerung kann diesem Trend entgegenwirken. Ziel der Diplomarbeit war die Untersuchung der praxisrelevanten Anwendbarkeit zweier Sensortypen zur Messung des Bodenwasseranteils für eine Bewässerungssteuerung. Ebenso sollten die Vor- und Nachteile der Sensoren diskutiert werden sowie mögliche Wassereinsparungspotenziale auf den Versuchsflächen in den Jahren 2007 und 2008 aufgezeigt werden. Zur Anwendung kamen die auf dem FDR Messprinzip basierenden Sensoren EnviroSCAN und Adcon-EasyAG der Firma Sentek. Es wurden die gemessenen Änderungen der Profilwasserhöhen mit Niederschlagshöhen und Bewässerungshöhen verglichen. Die Werte der Feldkapazität und des Permanenten Welkepunktes wurden über eine Transferfunktion und durch Tabellenwerte abgeschätzt. Durch Erstellung einer Wasserbilanz von Mai bis September für einzelne Standorte wurden Zeitpunkt und Mengen einzelner Bewässerungsgaben diskutiert. Die Qualität der Messwerte kann durch sachgerechte Normalisierung und sorgfältigen Einbau der Sensoren sowie einer laufenden Funktionsprüfung verbessert werden. Aus den Ergebnissen ist ersichtlich, dass die Messsysteme gut anwendbar sind und die beiden Sensortypen vergleichbare Messwerte liefern. Der Vergleich mit den Bewässerungsmengen und der Wasserbilanz zeigte, dass unter Berücksichtigung der Messdaten Wassereinsparungen möglich sind.

Zusammenfassung (Englisch)

The Marchfeld with his high quality farmlands is one of the most intensively used agricultural areas in Austria. Due to the climatic conditions irrigation is necessary to achieve stable yields. Nearly the whole irrigation water is taken from the groundwater. Inefficient irrigation effected fluctuations of groundwater level and leaching of nutrients towards groundwater. Optimization of irrigation management can counteract this trend. The goal of this diploma thesis was to analyse the practicability of two different soil water measuring systems (EasyAG and EnviroSCAN) for irrigation management. These systems, based on the Frequency Domain Reflectometry (FDR) measuring principle, were used on eleven field sites 2007 and ten field sites 2008 with different crops. The measured changes of soil water content were compared with precipitation and irrigation. Field capacity and permanent wilting point were estimated with a transfer function and tabular values. The irrigation efficiency was determined with a water balance from May to September. Accurate normalization and installation of the probes and continuous function control can increase the data quality. The results show a good practicability of the measuring system for irrigation management. The data quality is nearly the same for both systems. The comparison of irrigation water amounts and the water balance shows a potential in irrigation water savings.