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Titelaufnahme

Titel
Vergleich der Ökobilanzen von verschiedenen Bauweisen am Beispiel Wohnhausanlage Amselgasse, Lassee : herkömmliche Ziegelmassivbauweise mit Stahlbetondecke ; Porenbeton-Systembau mit Holzmassivdecke ; Stroh-Elementbau mit Stahlstützen und Stahlbetondecke / vorgelegt von Nina Maria Obereder
VerfasserObereder, Nina Maria
GutachterTreberspurg, Martin ; Smutny, Roman
Erschienen2013
UmfangVII, 118 Bl. : 2 Einreichpläne ; zahlr. Ill. u. graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Lebenszyklus, Ökobilanz, LCA, Zertifizierungssysteme, DGNB, ÖGNI, Nachhaltiges Bauen, Ökobau.dat, Lebenszyklusphasen, Strohbauweise, Porenbeton, Ytong, Xella, Ziegelmassivbauweise, Stahlbetondecke, Holzmassivdecke, Primärenenergie nicht regenerierbar und Treibhauspotential, ökologisch optimiertes Gebäude
Schlagwörter (EN)life cycle, LCA, environmental life cycle assessment, certification schemes, DGNB, ÖGNI, sustainable building, Ökobau.dat, life cycle phases, straw bale construction, foam concrete, Ytong, Xella, solid brick construction, reinforced concrete ceilings, solid wood ceilings, primary energy non-regenerative, global warming potential, life cycle optimized building
Schlagwörter (GND)Energiebewusstes Bauen / Mehrfamilienhaus
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-2067 Persistent Identifier (URN)
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Vergleich der Ökobilanzen von verschiedenen Bauweisen am Beispiel Wohnhausanlage Amselgasse, Lassee [7.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zertifizierungssysteme schaffen die Möglichkeit Gebäude besser vergleichbar zu machen und ein Bewusstsein für Ressourcenschutz zu schaffen. Als Grundlage für eine Nachhaltigkeitszertifizierung von Wohngebäuden (lt. DGNB oder ÖGNI) dient die Durchführung einer Ökobilanzierung nach den ISO Normen 14040 und 14044 und der EN Norm 15978. Die Berechnung und der Vergleich der Ökobilanzen von drei verschiedenen Bauweisen mithilfe eines Excel LCA Tools (Datengrundlage: Ökobau.dat) ermöglichte es, das Ziel - die Ermittlung einer lebenszyklusoptimierten Bauweise - zu erreichen. Es wurde festgestellt, dass die Unterschiede zwischen den Bauweisen mit 8 % zwischen dem Gesamtergebnis aller Wirkungsindikatoren der Ziegelmassivbauweise mit Stahlbetondecken und EPS Dämmung (Block A) und des Stroh-Elementbaus mit Stahlstützen und Stahlbetondecken mit EPS Dämmung (Block C), mit den höchsten Ergebnissen, und des Porenbeton-Systembaus mit Holzmassivdecken und EPS Dämmung (Block B), mit dem besten Ergebnis, marginal sind. Die Resultate wurden nachfolgend anhand der nach DGNB am höchsten gewichteten Indikatoren aufbereitet. Im Verhältnis zum Block A war die Stroh-Holzbauweise beim Wirkungsindikator Primärenergiebedarf nicht regenerierbar um ca. 13 % bzw. 7,8 kWh/(m*a) besser. Der Block B wies beim Gesamtergebnis des Faktors Treibhauspotential das um 3,8 kg CO2 Äq./(m*a) bzw. 19 % vorteilhaftere Ergebnis als jenes des Blocks A auf. Als Empfehlung für die zweite Bauphase wurde eine Kombination der Bauweisen des Blocks B (Massivholzzdecken) und des Blocks C (Strohdämmung) vorgeschlagen. Das Ergebnis für den Wirkungsindikator Primärenergiebedarf nicht regenerierbar war bei dieser Variante um 21 % bzw. 12,75 kWh/(m*a) besser als jenes der konventionellen Bauweise des Blocks A. Für den Indikator Treibhauspotential ergab sich ein um 26 % oder 5,14 kg CO2 Äq./(m*a) vorteilhafteres Resultat im direkten Vergleich mit dem Block A.

Zusammenfassung (Englisch)

Certification schemes were introduced to create awareness for the conservation of resources and to ease the comparability of buildings. The basis for a sustainability certification of residential buildings in accordance with the principles of the DGNB or ÖGNI is the implementation of a life cycle assessment based on the ISO norms 14040 and 14044 as well as on the EN norm 15978. The calculation of the life cycle of three different building techniques (with the Excel LCA Tool) helps accomplishing the main aim of this thesis, which is identifying a life cycle optimised building method. The initial result was that differences between the building methods were marginal: 8 % between the overall results of the solid brick construction with ceilings made of reinforced concrete and EPS insulation (block A) and the wooden light-weight construction with straw insulation and a steel frame with a ceiling construction made of reinforced concrete (block C) (the highest results) and foam concrete walls with a solid wood ceiling and, again, EPS insulation (block B) (the best result). The results were then refined according to the highest weighing indicators of the DGNB. With regard to the primary energy non-regenerative indicator, block C was approximately 13 % and 7.8 kWh/(m*a) better than block A. Regarding the global warming potential, block B exceeded the results of block A by 3.8 kg CO2 Äq./(m*a) and 19 %. As none of the three construction variants achieved ideal results, it was recommended that a combination of the building method of block B (solid wood ceilings and roof) and of block C (external walls with straw insulation) be employed. With regard to the primary energy non-regenerative indicator, this variant is superior to the conventional building method of block A by 21 %, that is 12.75 kWh/(m*a). Concerning the global warming potential, this combination exceeded the result of block As solid brick construction by 26 % or 5.14 kg CO2 Äq./(m*a) in a direct comparison.