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Titelaufnahme

Titel
Perspektiven zur Reduktion des Energiebedarfes und der CO2-Emissionen im Wohngebäudesektor durch die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie in Irland und Malta / Verf.: Agne Toleikyte
VerfasserToleikyte, Agne
Betreuer / BetreuerinHaas, Reinhard ; Kranzl, Lukas
Erschienen2012
Umfang97 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Heizenergiebedarf, Wohngebäudesektor, Energieeffizienz, Bottom-up Modell, Szenarien, politische Maßnahmen, Irland, Malta
Schlagwörter (EN)Heating energy demand, residential sector, energy efficiency, bottom-up model, scenarios, policy measures, Ireland, Malta
Schlagwörter (GND)Irland / Malta / Haus / Energiebedarf / Kohlendioxidemission / Reduktion
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-1716 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Perspektiven zur Reduktion des Energiebedarfes und der CO2-Emissionen im Wohngebäudesektor durch die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie in Irland und Malta [1.9 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es, den Wohngebäudesektor in Irland und Malta bezüglich der Raumwärme- und Warmwasserbereitstellung abzubilden und den Ist-Stand und Szenarien für den zukünftigen Endenergiebedarf sowie mögliche CO2-Emissionen zu berechnen. Die zentrale Frage dieser Arbeit ist: Welche Wirkung auf den Endenergiebedarf und die CO2-Emissionen haben regulative (Standards) und finanzielle (Investitionsförderungen) politische Maßnahmen bis 2030 in Irland und Malta, die bei der Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinien eingeführt wurden? Die Modellierung des Endenergiebedarfs bis 2030 wird anhand des Bottom-up Gebäudemodells Invert/EE-Lab durchgeführt. Der Endenergiebedarf wird ausgehend von disaggregierten Daten analysiert: Gebäudebestand, thermische Gebäudequalität, Gebäudegeometrie, Gebäude-Nutzflächen sowie gerätespezifische Energieeffizienz. Die Berechnungsergebnisse zeigen einen Endenergiebedarf (für Raumwärme und Warmwasser) von 37,1 TWh und CO2-Emission von 9,4 Mt im Jahr 2010 in Irland und jeweils 2,1 TWh und 0,58 Mt im Jahr 2008 in Malta. In der Arbeit werden zwei Basis-Szenarien betrachtet: EPBD-Reference und EPBD-Neufassung. Das erste Szenario EPBD-Reference entspricht den U-Werten für Gebäudekomponenten und Effizienz für Heizungssysteme in neuen und sanierten Gebäuden, die in den nationalen Bauordnungen definiert werden. Das zweite Szenario EPBD-Neufassung enthält Anforderungen gemäß der Neufassung der EPBD Richtlinie. Das größte Reduktionspotential aller untersuchten Szenarien liegt bei der Umsetzung der EPBD-Neufassung, wenn alle neuen Gebäude ab 2020 als „Niedrigstenergiegebäude“ ausgeführt werden. Die Analyse zeigt, dass regulative, politische Instrumente (Bauvorschriften), die eine hohe Sanierungsqualität und hohe Anforderungen an die thermische Qualität für neue Gebäude stellen, eine große Wirkung auf die langfristige Reduktion des Heizenergiebedarfs haben können.

Zusammenfassung (Englisch)

The main objective of this master thesis is to describe the residential building sector concerning space heating and hot water in Ireland and Malta and to calculate future final energy demand and CO2-Emissions by using a building simulation tool. The main research question is: What is the impact of the two European directives EPBD and its implementation by using regulative policy instruments (standards) and financial policy instruments (subsidies) on the final energy demand by 2030 in Ireland and Malta? In order to model current and future energy demand in buildings, the bottom-up simulation model - Invert/EE-lab - is used. Useful and final energy demand is calculated using the disaggregated data, such as building stock in a country, number of buildings, construction period, envelope quality, heating systems, energy carrier, climatic conditions etc. The data sources are the national statistics and diverse papers. The model calculations result shows a final energy demand (for space heating and hot water) in Ireland in 2010 of 37.1 TWh and CO2 emissions 9.4 Mt and in 2008 in Malta 2.1 TWh and 0.58 t, respectively. Two scenarios are considered: EPBD and EPBD (recast). The first scenario (as a reference scenario) reflects the impact of the standards, which are defined in the national building regulation of Ireland and Malta. The new building regulation and the guidelines for the standards of passive house dwellings are the drivers for the second scenario. 2010 Buildings regulation and standards of nearly-zero-energy buildings lead to the highest energy savings potential. The analysis shows, that regulative policy instruments (building standards), which require a high level of energy performance for new and renovated buildings, can play an important role for reducing the final energy demand for room heating and warm water.