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Titelaufnahme

Titel
Water balance of Vienna as framework for a substance flow analysis of copper / von Leitner, Klemens
VerfasserLeitner, Klemens
Betreuer / BetreuerinBrunner, Paul H. ; Ertl, Thomas ; Kral, Ulrich
Erschienen2013
UmfangVI, 128 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ. und Wien, Univ. f. Bodenkultur, Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Stoffflussanalyse, Wasserbilanz, Kupferbilanz, Vergleich zweier Bilanzierungsmethoden
Schlagwörter (EN)Substance Flow Analysis, Water Balance, Copper Balance, Comparison of Balancing Methods
Schlagwörter (GND)Wien / Abwasserbeseitigung / Materialflussrechnung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-1562 Persistent Identifier (URN)
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Water balance of Vienna as framework for a substance flow analysis of copper [9.48 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Verständnis der Interaktion zwischen Städten und der Umwelt ist wesentlich für die Wasserwirtschaft. In dieser Arbeit werden Wasserbilanzen mit unterschiedlichen Software-Tools entwickelt und deren Ergebnisse verglichen. Zusätzlich gilt es eine Bilanz für wassergetragenes Kupfer (Cu) zu erstellen, um den Wasserfluss mit den Flüssen und Lagern einer Substanz zu verbinden. Die Ziele dieser Arbeit sind I)die Identifikation und Quantifizierung von Quellen, Pfaden und Senken von Wasser und Cu in Wien, II)die Verwendung dieser Ergebnisse um Maßnahmen gegen Verschmutzung speziell für Cu vorzuschlagen und III)ein Vergleich der verwendeten Tools. Wasser- und Cu-Bilanzen wurden für 2008 basierend auf den Software-Tools UVQ und STAN in zwei Stufen entwickelt. Der erste Schritt bestand aus einer groben Simulation der Wasserbilanz um zu bewerten, ob die Ergebnisse erfolgsversprechend sind. Resultate dieser ersten Simulationen lieferten den Rahmen für die zweite Stufe, in welcher beide Modelle weiterentwickelt wurden. Zuletzt wurde ein STAN Modell entwickelt, um eine Wasser- als auch eine Cu-Bilanz darzustellen. Wegen grundlegenden Unterschieden von UVQ und STAN variieren die Erkenntnisse der Tools, besonders für Cu. Jede Software zeigte Stärken und Schwächen. Die Ergebnisse weißen darauf hin, dass in Wien 84% des Abwassers in die Kläranlage eingeleitet werden und 15% durch Überläufe verloren gehen. Des Weiteren gelangen 70% des durch Regen verursachten Oberflächenabflusses zur Kläranlage. Dies übersteigt die in einschlägigen Richtlinien geforderten 40-60%. Insgesamt sind 66% der Kupferflüsse kontrolliert, 34 werden unkontrolliert in die Umwelt emittiert (24% entweichen in die Atmosphäre, 10% gelangen durch Überläufe in Oberflächengewässer). Der größte Kupferimport (48%) stammt von Gütern aus Privathaushalten, Industrie, Tourismus und Handel. Abschließend lässt sich sagen, dass trotz Datenmangels die Anwendung der Modelle plausible und brauchbare Resultate geliefert hat.

Zusammenfassung (Englisch)

An understanding of the interaction between urban systems and the environment is crucial for water management. In this thesis, water balances are developed based on different software tools and the results are compared. In addition, a balance of waterborne copper (Cu) is established in order to link the flow of water with the flows and stocks of a substance in an exemplary way. The goals of this thesis are I) the identification and quantification of sources, pathways and sinks of water and Cu in Vienna, II) the use of these results to develop pollution control measures particularly for Cu, and III) a comparison of the software tools applied. Water and Cu balances were established for 2008 in two steps based on the software tools UVQ and STAN. The first step consisted of a rough simulation of the water balance to evaluate whether outcomes are promising or not. Results of these first simulations were used to provide a framework for the second step, where both models have been improved. Finally, a generic STAN model was developed to establish both water and Cu balances. Due to the fundamental differences of UVQ and STAN, the findings of these two tools vary, especially for Cu. Each tool proved to have its advantages and disadvantages. Results indicate that in Vienna, 84 % of waste water is directed to the central treatment plant and 15 % is lost via combined sewer overflows. In addition, 70 % of runoff generated by rainfall reaches the sewage treatment plant, which is more than required by the relevant directives proposing 40 to 60 %. Private households and industry are major waste water producers. In total, 66 % of Cu flows are controlled, and 34 are emitted to the environment without control (24 % to atmosphere, 10 % to surface waters via overflow). The major Cu import (48 %) originates from consumer products of private households, of industry, tourism and trade. Despite a lack of data, the application of the models yielded plausible and useful results.