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Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen ingenieurbiologischer Maßnahmen auf Sohlstruktur und Fischbestand am revitalisierten Mödlingbach (NÖ) / verf. und eingereicht von Kathrin Mitmasser
VerfasserMitmasser, Kathrin
GutachterFlorineth, Florin
Erschienen2010
UmfangIII, 168 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Literaturverz. S. 158 - 160
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Mödlingbach Ingenieurbiologische Bauwerke Revitalisierung Sohlstruktur Fischbestand
Schlagwörter (EN)Moedling river soil-bioengineering techniques restoration structure of riverbed fish stock
Schlagwörter (GND)Mödling <Fluss> / Gewässersanierung / Fische
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-1502 Persistent Identifier (URN)
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Auswirkungen ingenieurbiologischer Maßnahmen auf Sohlstruktur und Fischbestand am revitalisierten Mödlingbach (NÖ) [6.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch die harte Verbauung des Mödlingbaches um 1900 war der Charakter eines natürlichen Fließgewässers nicht mehr gegeben. Im Jahr 2000 startete eine Kooperation der Universität für Bodenkultur Wien, der Gemeinde Mödling und der Abteilung Wasserbau des Landes Niederösterreich zur Revitalisierung des Mödlingbaches. Diese Diplomarbeit beschäftigt sich eingehend mit den ingenieurbiologischen Maßnahmen am Mödlingbach und ihren Auswirkungen auf Sohlstruktur und Fischbestand. Das Ziel war, einen Überblick über den Einfluss der umgesetzten Maßnahmen auf die ökologische Funktionsfähigkeit des Mödlingbaches zu geben. Als Indikatoren für die Beurteilung der aktuellen Entwicklungen des Fließgewässers wurden die Ausprägung des Gewässerbettes und die Substratzusammensetzung analysiert, sowie der Fischbestand untersucht. Als erstes wurde der technische Zustand und die Wirkung der ingenieurbiologischen Maßnahmen erhoben und im Laufe der Arbeit durch eine Bewertung der ökologischen Wirkung ergänzt. Anschließend erfolgte eine Untersuchung der Sohlstruktur durch die Aufnahme von Querprofilen sowie eine Analyse der Korngrößenverteilung des Sohlmaterials. Als dritter Schwerpunkt ist in Kooperation mit den lokalen Fischereiverbänden eine Fischbestandsaufnahme durchgeführt worden. Insgesamt hat am revitalisierten Mödlingbach seit dem Umbaum im März 2007 eine eindeutige Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit stattgefunden. Um diese positiven Effekte auch zukünftig zu gewährleisten, ist eine entsprechende Pflege und Erhaltung der ingenieurbiologischen Maßnahmen von großer Bedeutung.

Zusammenfassung (Englisch)

At1900 the Mödlingbach has been regulated and its natural vegetation was non-existing. In the year 2000 the municipality of Mödling (Lower Austria) started its renaturalization in cooperation with the University of Bodenkultur (University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna) and the Provincial Water Administration of Lower Austria. This diploma thesis examines the soil-bioengineering techniques applied at the Mödlingbach and its effects on the structures of the riverbed and on the fish stock. The main goal was to show the implementation of measures concerning the ecological efficiency of the Mödlingbach. The indicators used for the evaluation of the actual development were the riverbed and the composition of substrates. In addition, the fish stock was evaluated. In a first step the condition of the structures and its effects were technically and ecologically analyzed. Afterwards, the cross profiles of the Mödlingbach were detected. Probes of the sediment were gathered and subjected to a sieve analysis. Finally, the fish stock was collected with the help of the local fishery association. As a result, positive ecological effects were recognizable in the river-section under scrutiny. In comparison to the situation before the naturalization the soil-bioengineering techniques led to new natural habitats and living spaces as the development of riffle and pool systems or areas with slow current. Through morphological improvements it was possible to create the conditions for a natural fish stock. Since March 2007 the structures of the river section have evolved positively as some of the used soil-bioengineering techniques showed to be very effective. The structures turn out to be a functioning connection between water and shore. The soil-bioengineering technique serves as a bridge between technical and ecological function.