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Titelaufnahme

Titel
Bewertung generativer und vegetativer Parameter von neuen Erdbeersorten im ökologischen Anbau / Helene Weissinger
VerfasserWeissinger, Helene
Betreuer / BetreuerinJezik, Karoline Maria
Erschienen2007
Umfang84, [6] Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2007
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)erdbeeren sorten feldversuch sortenversuch ökologischer Anbau toleranz bodenbürtiger Schaderreger bodenpilz bodenbürtiges Pathogen Verticillium dahliae Botrytis cinerea
Schlagwörter (EN)strawberries field trial varieties organic production tolerance soil-borne pathogen soi-borne fungus Verticillium dahliae Botrytis cinerea
Schlagwörter (GND)Biologischer Pflanzenbau / Erdbeersorte / Bewertung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-1409 Persistent Identifier (URN)
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Bewertung generativer und vegetativer Parameter von neuen Erdbeersorten im ökologischen Anbau [3.83 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wurden 12 neue Erdbeersorten im Vergleich zur Sorte "Elsanta" getestet, die trotz Anfälligkeit gegenüber bodenbürtigen Schaderregern derzeit die Hauptsorte im Erdbeeranbau darstellt. Auf zwei biologisch bewirtschafteten Standorten im 21. Wiener Bezirk, wo die Erdbeeren im Frühling 2005 gepflanzt worden waren, wurden im Jahr 2006 Ernteverlauf, Ertrag, Anteil einzelner Schadkategorien nicht vermarktbarer Früchte, diverse Wuchsparameter und der Befall mit Blattkrankheiten sowie mit dem Erdbeerblütenstecher (Anthonomus rubi) erhoben. Der Befall mit dem bodenbürtigen Pilz Verticillium dahliae wurde in den Jahren 2005 und 2006 auf 7 Standorten bonitiert. Verkostungen sowohl mit frischen Früchten als auch mit Mus aus aufgetauten Früchten wurden durchgeführt. Die Sorten wurden schließlich nach den folgenden vegetativen und generativen Parametern bewertet: Ertrag; Stückgewicht; Toleranz gegenüber Verticillium dahliae, Botrytis cinerea und Notreife; Wuchsstärke; Aussehen und Geschmack. Als vorläufig empfehlenswert für den ökologischen Anbau wurden die Sorten "Daroyal", "Record" und "Salsa" erklärt. Bedingt einsetzbar sind "Alba", "Alice", "Clery", "Darselect", "Eva", "Queen Elisa" und "Sonata". Als nicht empfehlenswert wurden "Divine", "Dora" und "Elsanta" eingestuft.

Zusammenfassung (Englisch)

In a field trial 12 new strawberry varieties were compared to "Elsanta" which is the most used variety in Austria in spite of its high susceptibility to soil-borne pathogens. In particular, they were tested for their suitability for organic farming. The strawberries were planted in spring 2005 and organically grown on two sites in the 21st district of Vienna. The following factors were assessed during the season of 2006: marketable yield, percentage of different categories of unmarketable fruits, several vegetative parameters, incidence of leaf diseases and of the blossom weevil (Anthonomus rubi). Infestation with Verticillium dahliae was evaluated in 2005 und 2006 on 7 sites. In addition strawberry tasting sessions were carried out. Finally, the varieties were evaluated on the basis of the following parameters: yield; fruit weight; tolerance to Verticillium dahliae, Botrytis cinerea and premature ripening; vigorousness in growth; appearance and taste of the fruits. As a result of this experiment, "Daroyal", "Record" and "Salsa" can be preliminary recommended for organic production. "Alba", "Alice", "Clery", "Darselect", "Eva", "Queen Elisa" and "Sonata" are classified as suitable for only a limited extent. "Divine", "Dora" and "Elsanta" cannot be recommended for organic production.