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Titelaufnahme

Titel
Ertragsversuche bei Ölkürbissorten in Niederösterreich / Viktoria Neubauer
VerfasserNeubauer, Viktoria
GutachterVollmann, Johann
Erschienen2009
Umfang81 Bl. ; 81 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2009
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Cucurbita pepo Steirischer Ölkürbis Kürbiszüchtung Hybridzüchtung Populationszüchtung Zucchinigelbmosaikvirus ZYMV Fruchtfäule Didymella bryoniae Blühverlauf Fruchtentwicklung Ertragskomponenten Ertrag
Schlagwörter (EN)Cucurbita pepo Oilseed Pumpkin pumpkin breeding hybrid varieties open-pollinated population varieties yield components flowering progess fruit rot Didymella bryoniae zucchini yellow mosaik virus ZYMV fruit weight
Schlagwörter (GND)Niederösterreich / Ölkürbis / Sorte / Ernteertrag
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-1340 Persistent Identifier (URN)
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Ertragsversuche bei Ölkürbissorten in Niederösterreich [0.54 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Kürbiszüchtung beschäftigt sich intensiv mit der Umstellung von offen bestäubten Populationssorten zu Hybridsorten. Daneben stehen auch die Züchtung auf Resistenz gegen das Zucchinigelbmosaikvirus und Fruchtfäule im Mittelpunkt. Diese Tatsache bedingt für die Praxis einen Sortenwechsel von den traditionell angebauten Populationen zu leistungsfähigeren Neuzüchtungen, die meistens Hybride sind. Ziel dieser Masterarbeit ist es einerseits, Unterschiede im Ertragsaufbau, durch Kleinparzellenversuche, und andererseits Erträge verschiedener Sorten, bei einer Parzellengröße von 0,5 ha in Form von Standardanlagen, festzustellen. Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Ertragsaufbau verschiedener Sorten und wurde 2009 in Pernersdorf durchgeführt. Dazu wurden die weiblichen Blüten markiert und deren Entwicklung zum Kürbis beobachtet. Weiters wurde die Anfälligkeit gegen Fruchtfäule untersucht. Neben der Beobachtung der Blüte wurden auch das Fruchtgewicht der Kürbisse und einige Merkmale der Kerne ausgewertet. Es zeigte sich, dass der Blühbeginn der weiblichen Blüte Einfluss auf das Kürbisgewicht und das Hundertkerngewicht hat. Es zeigten sich signifikante Sortenunterschiede zwischen dem Fruchtgewicht und dem Kernanteil pro Kürbis. Die Hybride Gleisdorfer Opal und Maximal weisen geringere Fruchtgewichte als Retzer Gold auf, aber einen höheren Kernanteil. Die hohen Erträge von Opal entstehen durch die höhere Fruchtanzahl im Vergleich zu anderen Sorten. Der Einfachhybrid Maximal wies homogenere Fruchtmerkmale auf. Der zweite Teil der Masterarbeit beschäftigt sich damit, die Ertragsleistungen von Ölkürbissorten festzustellen. Bei diesen von 20052009 auf mehreren Standorten in Niederösterreich durchgeführten Praxisversuchen wurde eine Standardsorte festgelegt. Die Ertragsdaten wurden mit Hilfe verschiedener varianzanalytischer Methoden ausgewertet. Es konnten signifikante Sorten- und Umweltunterschiede festgestellt werden. Die Berechnung erfolgte mit LS-Means der GLM-Analyse und mit 4 Mixed-Methoden. Die Rangreihung der Genotypen blieb auch bei unterschiedlicher Modellierung erhalten. Die meisten Hybridsorten waren den Populationssorten ertraglich überlegen.

Zusammenfassung (Englisch)

The pumpkin breeding concentrates on changing from open-pollinated population varieties to hybrid varieties. The breeding on resistance against the zucchini yellow mosaik virus (ZYMV) and against fruit rot are important goals of breeding, too. The importance of the resistance against the new diseases requires a change to new varieties which are mostly hybrids. The aim of this master theses is to find differences in the components of yield, through evalution of a small plot experiment, and experiments considering yield, which were conducted in plots of 0,5 ha size. The first part of the paper deals with the composition of yield in different varieties. The female flowers were marked and the development to fruits has been monitored. The progess of female flowering was different in the varieties investigated. Beside flowering, the weight of the pumpkin fruits and some characteristics of seeds were evaluated. The time of female flowering has an influence on the fruit weight of the pumpkin and on the 100-seed-weight. There are significant differences between the varieties considering the weight of the fruits and the amount of seeds per fruit. The hybrids Gleisdorfer Opal and Maximal have lower weight of fruit and a higher amount of seeds per fruit than the open-pollinated variety Retzer Gold. The high yield of Gleisdorfer Opal originates from the high number of pumpkins compared with other varieties. The characteristics of the single cross hybrid Gleisdorfer Maximal are more homogenous than in the three-way cross Opal. The second part of this paper concentrates on yield performance of different oil-pumpkin varieties. The data came from on-farm experiments across several years and locations in Lower Austria. The experiments were arranged in a standard design. The data were evaluated with different variance analysis models. It was possible to identify significant differences between varieties and environments. LS-means for varieties were calculated based on GLM and mixed model analysis. The ranking of the pumpkin varieties remained the same for all calculation models. Most of the hybrid varieties were superior in yield performance as compared to open-pollinated varieties.