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Titelaufnahme

Titel
Participation of farmers in agro-environmental measures - causes and conditions : reasons for Austrian and Czech farmers to participate in organic farming measures in the district of Gmünd, Lower Austria and in the Jihočeský region / submitted by Laister Günther
VerfasserLaister, Günther
Betreuer / BetreuerinWytrzens, Hans Karl
Erschienen2007
UmfangX, 135 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2007
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. tschech. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Österreich, Tschechische Republik, biologische Wirtschaftsweise, Teilnahme, Landwirtschaft, Agrarstruktur, Agrarumweltmaßnahme
Schlagwörter (EN)Austria, Czech Republic, organic farming, participation, agriculture, agrarian structure, agro-environmental measure, agri-environmental measure
Schlagwörter (GND)Verwaltungsbezirk Gmünd / Biologische Landwirtschaft / Motivation / Landwirt / Südböhmen / Biologische Landwirtschaft / Motivation / Landwirt
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-1324 Persistent Identifier (URN)
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Participation of farmers in agro-environmental measures - causes and conditions [7.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Agrarumweltmaßnahmen haben sich als geeignetes Mittel erwiesen, um die Natur und die Landschaft zu schützen, jedoch unterscheidet sich das Ausmaß der Teilnahme von Landwirten an Agrarumweltprogrammen in den Ländern der Europäischen Union stark. Diese Arbeit greift die Maßnahme „biologische Wirtschaftsweise“ heraus, die in den Plänen für die ländliche Entwicklung in Österreich und in der Tschechischen Republik verankert ist. Das Ziel ist es, sozioökonomische und strukturelle Faktoren zu untersuchen und zu analysieren, ob Unterschiede zwischen biologisch und konventionell wirtschaftenden Betrieben sowie zwischen österreichischen und tschechischen landwirtschaftlichen Betrieben vorliegen. Die gewonnenen Ergebnisse sollen für die Politik eine Hilfestellung sein, um ein zukünftiges Forcierungspotential für die biologische Landwirtschaft abzuschätzen. Mittels einer Serie von 59 Telephoninterviews im Bezirk Gmünd, Niederösterreich (40 biologische und 19 konventionelle Landwirte) und 33 Interviews in der Region Südböhmen (23 biologische und 10 konventionelle Landwirte), welche ähnliche natürliche und infrastrukturelle Voraussetzungen aufweisen sich aber agrarstrukturell wesentlich unterscheiden, wurden die Einflussfaktoren erhoben. Die Befragung der Landwirte zeigt auf, dass die Grundmotivation für die Teilnahme an der Maßnahme „biologische Wirtschaftsweise“ in beiden Länder ähnlich ist, da die meisten Landwirte in den beiden untersuchten Regionen aus Überzeugung biologisch wirtschaften. Unterschiede ergeben sich im Informationsumfeld der Landwirte und ob dieses als ausreichend oder mangelhaft angesehen wird sowie in der Einschätzung der Risiken und der zusätzlich anfallenden Arbeit, die mit dem Umstieg auf biologische Landwirtschaft verbunden sind.

Zusammenfassung (Englisch)

Agro-environmental measures proofed to be a appropriate instrument to protect nature and landscape, but the extent of farmers participation in agro-environmental programmes differs strongly within the countries of the European Union. This work focuses on the measure „organic farming“, which is part of the rural development plans of Austria and the Czech Republic. It aims to examine socioeconomic and structural factors and to analyse, if disparities between organic and conventional farms as well as between Austrian and Czech granges are existent. The gained results should provide a support for politics, to estimate if there is a future potential of pushing organic farming. Via a series of 59 telephone interviews in the district of Gmünd, Lower Austria (40 organic and 19 conventional farmers) and 33 interviews in the Jihočeský area (23 organic and 10 conventional farmers), which show similar infrastructural preconditions but differ significantly in terms of agricultural structure, the influencing factors were surveyed. The enquiry identifies, that the basic motivation for participation in the measure „organic farming“ in both countries is similar, because most of the farmers in the two surveyed regions are convinced to farm organically. Differences result from farmers information environment and if it is considered to be sufficient or insufficient as well as in the estimation of risks and the additional amount of work, which is connected to switching to organic farming.