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Titelaufnahme

Titel
Einfluss unterschiedlicher Bodenbearbeitungssysteme auf Ertrag und Qualität der Zuckerrübe im semiariden Produktionsgebiet / eingereicht von Johannes Refenner
VerfasserRefenner, Johannes
Betreuer / BetreuerinLiebhard, Peter
Erschienen2012
UmfangV, 64 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Bodenbearbeitungssysteme Zuckerrübe
Schlagwörter (EN)soil tillage sugar beet
Schlagwörter (GND)Marchfeld / Zuckerrübenanbau
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-1203 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss unterschiedlicher Bodenbearbeitungssysteme auf Ertrag und Qualität der Zuckerrübe im semiariden Produktionsgebiet [10.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Trockenperioden, Starkregenereignisse und damit verbunden Bodenerosion nahmen in den vergangenen Jahren zu. Eine Reduktion der Bodenbearbeitungsintensität soll die negativen Effekte minimieren und zusätzlich Produktionskosten sparen. Diese Arbeit baut auf einem Langzeitversuch, der seit 1996 an der Versuchswirtschat der Universität für Bodenkultur Wien in Groß Enzersdorf geführt wird, auf. Verglichend beurteilt werden fünf verschiedene Bodenbearbeitungssysteme: Konventionelle Bodenbearbeitung, Direktsaat, Reduzierte Bodenbearbeitung, Minimalbodenbearbeitung und ein Integrietes System. Im Vegetationsjahr 2011 wurden neben ausgewählte Bodenkennzahlen, der Ertrag und die Qualität von Zuckerrüben beurteilt. Die höchste Bestandesdichte wurden beim Reduzierten Bodenbearbeitugnssystem erreicht. Die höchsten Blatttrockenmasse (4500 kg/ha) und den höchsten Rübenertrag (74,7 t/ha) gab es bei der Direktsaat. Aufgrund des höheren Zuckergehalts in der Rübe wurden bei dem Integrierten System die höchsten Zuckererträge (14,7 t/ha) erreicht. Aufgrund der jährlich unterschiedlichen Witterung und der standortabhängigen Voraussetzungen ist es anhand eines einjährigen Versuches nicht möglich, die Langzeitwirkung auf Boden und Pflanzenwachtum bei unterschiedlichen Bodenbearbeitungssystemen zu beurteilen.

Zusammenfassung (Englisch)

Dry periods and water erosion have been increasing in recent years. A reduction in the intensity of soil tilling should minimise these effects, and also reduce production costs. A long-term field trail with five different soil tilling systems - started in 1996 - was analysed. In 2011, the growth, yield and quality of sugar beets were mesured. It was found that the most plants per hectare were achieved with the reduced soil tilling system, and the highest leaf dry matter weight was reached with the `no till system,with approximately 4.500 kg/ha. The best results in sugar beet yield were also reached with the `no till system`. Due to the higher sugar amount (19%), the ìntegrated system`could reach the highest sugar yield with 14,7 t/ha. Different soils and precipitation patterns have a high influence on yield and quality in different years, so the field trails must be continued and analysed for several more years to accurately confirm these results.