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Titelaufnahme

Titel
Occurrence and distribution of mammalian predators in the National Park Donau Auen / Manuela Stöllinger
VerfasserStöllinger, Manuela
Betreuer / BetreuerinHackländer, Klaus
Erschienen2010
Umfang43 Bl. : Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2010
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Raubsäuger, Donau Auen, Fotofallen, Haarfallen
Schlagwörter (EN)mammalian predators, camera traps, hair traps
Schlagwörter (GND)Nationalpark Donau-Auen / Raubtiere / Säugetiere / Verbreitung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-1184 Persistent Identifier (URN)
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Occurrence and distribution of mammalian predators in the National Park Donau Auen [6.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zwei verschiedene Methoden, Haarfallen und Fotofallen, wurden verwendet, um etwas über das Vorkommen und die Verteilung von Raubsäugern im Nationalpark Donau Auen herauszufinden. Fotofallen brachten bessere Daten über die Verteilung und das Vorkommen von Raubsäugern als die Haarfallen. Die Haarfallen Methode brachte kaum brauchbaren Daten wegen extremen Wetterbedingungen (Überflutung), den eigenen Au Charakteristika (Schnecken) und dem Bauplan der Falle selbst (geschlossene Falle). Mit beiden Methoden wurden nur die herkömmlichen Raubsäuger, Fuchs, Dachs, Stein- und Baummarder und Waldiltis gefunden. Neozoa wie z.B. Waschbären oder Enoks wurden nicht entdeckt. Auch andere herkömmliche Raubsäuger wie Wiesel und Hermelin wurden nicht gefunden obwohl deren Vorkommen sehr warscheinlich ist durch ihr generell weites Verbreitungsgebiet in Österreich. Es wird angenommen, dass die Populationen dieser Arten sehr klein sind und damit die Zeit der Datenerhebung zu kurz war, um deren Vorkommen zu bestätigen. Durch den geringen Datensatz wurden keine signifikanten Beziehungen zwischen Habitatparametern und Vorkommen von Raubsäugern gefunden. Trotzdem zeigt die Studie, dass Fotofallen durchaus ein brauchbares Werkzeug für Monitoring-Projekte, sowohl von Raubsäugern als auch Pflanzenfressern, sind. Längere Untersuchungszeiträume würden mehr Daten bingen und damit auch signifikante Ergebnisse zwischen Habitat Eigenschaften und Raubsäuger Vorkommen ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

Two different methods, hair traps and camera traps, were used to find out more about the occurrence and distribution of carnivores in the Donau Auen national park, located in the eastern part of Austria. Camera traps resulted in higher quality data on carnivore occurrence and distribution than hair traps. Hair traps failed to yield valid data due to weather conditions (flood event), floodplain conditions (snails) and the general construction plan (enclosure) of the hair trap. These methods resulted in detection of only the common carnivores such as red foxes, badgers, pine martens, stone martens and polecats. Neozoa, such as raccoons or enoks, were not detected. Similarly, native carnivore species such as weasels and stoats were not detected although they are likely to be present considering their generally wide distribution in Austria. It is assumed that they occur in such small populations, that the study period was too short to confirm their occurrence. Due to the resulting small sample size, correlations between habitat parameters and carnivore occurrence were not significant. However, this study shows that camera traps seem to be a good monitoring tool for carnivores as well as herbivores. Longer survey periods would bring more data and it will become easier to find significant correlations with habitat characteristics.