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Titelaufnahme

Titel
Optimierung des Steckholzwachstums am Beispiel von Salix humboldtiana und Phyllanthus sellowianus in Südbrasilien / von Birgit Müller
VerfasserMüller, Birgit
Betreuer / BetreuerinFlorineth, Florin
Erschienen2009
Umfang171 S. : Ill., zahlr. graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. und portug. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Ingenieurbiologie, Südbrasilien, Steckholzentwicklung, Salix humboldtiana, Phyllanthus sellowianus
Schlagwörter (EN)soil-bioengineering, Southern Brazil, live stake`s development, Salix humboldtiana, Phyllanthus sellowianus
Schlagwörter (GND)Brasilien <Süd> / Ingenieurbiologie / Humboldt-Weide / Steckholz / Wurzel / Spross / Entwicklung / Brasilien <Süd> / Ingenieurbiologie / Phyllanthus sellowianus / Steckholz / Wurzel / Spross / Entwicklung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-1074 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Optimierung des Steckholzwachstums am Beispiel von Salix humboldtiana und Phyllanthus sellowianus in Südbrasilien [5.1 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen des seit Februar 2008 in Rio Grande do Sul laufenden Forschungsprojekts „Pflanzen für Ingenieurbauwerke: eine Analyse ausgewählter Kriterien für einen nachhaltigen Bodenschutz in Südbrasilien“ (eine Zusammenarbeit zwischen der Universität für Bodenkultur Wien und der Universidade Federal de Santa Maria), bot sich für uns die Gelegenheit in Santa Maria die praktischen Arbeiten für unsere Diplomarbeit durchzuführen. Es wurde die Steckholzentwicklung der Arten Salix humboldtiana und Phyllanthus sellowianus nach unterschiedlichen Einlagetechniken untersucht. Die Entwicklung von Sprossen und Wurzeln unter 5 unterschiedlichen Einlageverhältnissen (1:1, 1:2, 1:4, 1:8, 1:16) ergab unter den gegebenen Versuchsbedingungen nach 4 Monaten, dass die Steckhölzer von Salix humboldtiana sich am besten in den Einlageverhältnissen 1:2, 1:4 und 1:8 entwickelten. In den Einlageverhältnissen 1:1 und 1:16 wurden die meisten Ausfälle (Steckhölzer ohne Sprossentwicklung) festgestellt. Es gab zwischen den Einlageverhältnissen keine signifikanten Unterschiede; im Einlageverhältnis 1:8 wurden die meisten und längsten Wurzeln ausgebildet. Im Versuch zu den 3 unterschiedlichen Einlagewinkeln (10, 45, 90) mit Phyllanthus sellowianus ergab die Auswertung der Daten nach 2 Monaten, dass ebenfalls keine signifikanten Unterschiede in der Steckholzentwicklung bestehen. Der Versuch zu den Einlagewinkeln wurde in zwei unterschiedlichen Substraten, nämlich in Sand und in Wasser, durchgeführt. Im Winkel 10 zeigte sich im Sand die durchschnittlich größte Wurzellänge und das höchste mittlere Trockengewicht der Wurzeln. Im Versuch Wasser hingegen kristallisierte sich der Einlagewinkel 45 hinsichtlich oberirdischer sowie unterirdischer Biomasse als vergleichsweise bester heraus. Zudem wurde je nach Einlagewinkel eine unterschiedliche Verteilung der Wurzeln am Steckholz erwartet. Diese Hypothese konnte jedoch nur im Substrat Wasser bestätigt werden. Im Substrat Sand bildeten sich die Wurzeln in allen 3 Einlagewinkeln hauptsächlich an der Basis des Steckholzes aus.

Zusammenfassung (Englisch)

Since February 2008 in Rio Grande do Sul the project “Plants for civil engineering structures: Analyses of selected criteria for sustainable soil protection in Southern Brazil“ a cooperation of the University of Natural Resources and Applied Life Sciences (BOKU), Vienna and the Universidade Federal de Santa Maria (UFSM - Southern Brazil)- is in progress. In context of this project the development of live stakes of the species Salix humboldtiana and Phyllanthus sellowianus was investigated. The development of shoots and roots was tested in 5 different proportions (1:1, 1:2, 1:4, 1:8, 1:16) and 3 different angles (10, 45, 90). The analysis indicated that the live stakes of Salix humboldtiana show best biomass development in the proportions 1:2, 1:4 and 1:8. No significant differences were found between them, only the proportion 1:8 showed most and longest root development. In the proportions 1:1 and 1:16 there were the most live stakes without shoot-development. The live stakes development of Phyllanthus sellowianus was investigated under 3 different angels and in 2 different substrates, in sand and water. The sand-experiment revealed no significant difference in the development of biomass between the different angles. The angle 10 showed in sand the best mean root length and dry weight of roots. In the water-experiment the angle of 45 showed the best average development of biomass. The distribution of roots on the live stakes was expected to depend on the angle. This hypothesis was only confirmed in the water-experiment. The sand-experiment to the angels indicated that the roots developed in all 3 angles mainly at the base.