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Titelaufnahme

Titel
Erfassung von Gesundheitsmerkmalen bei der Rasse Holstein / vorgelegt von Theresa Kaltenbrunner
VerfasserKaltenbrunner, Theresa
Betreuer / BetreuerinFürst-Waltl, Birgit
Erschienen2011
UmfangVI, 50 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Gesundheitsmonitoring, Mastitis, frühe Fruchtbarkeitsstörung, Zysten, Milchfieber, Heritabilitäten, genetische Korrelationen, Zuchtwertkorrelationen
Schlagwörter (EN)Health monitoring, mastitis, early reproductive diorders, cysts, milk fever, heritabilities, genetic correlation, breeding correlation
Schlagwörter (GND)Holstein-Friesian-Rind / Tiergesundheit / Futterverwertung / Zuchtwert / Rinderzucht
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-941 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Erfassung von Gesundheitsmerkmalen bei der Rasse Holstein [1.12 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit war es, die Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland in der Erfassung von Gesundheitsmerkmalen der Rasse Holstein darzustellen und die Zuchtwerte miteinander zu vergleichen. Letzteres war nicht möglich, da die Projekte in Deutschland noch nicht ausgelaufen sind. In dieser Arbeit wurden genetische Parameter für die vier Gesundheitsmerkmale Mastitis, frühe Fruchtbarkeitsstörung, Zysten und Milchfieber und Zuchtwertkorrelationen zu anderen Merkmalen ermittelt. Die Analysen wurden alle für die Rasse Holstein, basierend auf den Daten des Gesundheitsmonitoring Rind, durchgeführt. Die Erblichkeit von Gesundheitsmerkmalen wird generell als sehr niedrig eingestuft. Bei Holstein - Kühen geht man davon aus, dass Euterentzündungen am häufigsten auftreten, was durch diese Arbeit mit einer Frequenz von 12,6% auch bestätigt werden konnte. Die Heritabilitäten, die für alle vier Merkmale geschätzt wurden, lagen zwischen 0,01 und 0,05. Die Zuchtwertkorrelationen zwischen Milchleistung und den Gesundheitsmerkmalen waren antagonistisch und die Korrelation zwischen Mastitis und dem Zellzahlmerkmal war wie zu erwarten positiv. Aufgrund der niedrigen Erblichkeit der Gesundheitsmerkmale stellt eine Verbesserung der Merkmale einen langen Weg dar. Allerdings zeigen die positiven Korrelationen, dass dies auf alle Fälle ein Weg in die richtige Richtung ist, um die Gesundheit unserer Tiere verbessern zu können. Wir sollten also den nördlichen Ländern, die ja als Vorbild der Erfassung von Gesundheitsmerkmalen dienen, mit großen Schritten folgen.

Zusammenfassung (Englisch)

Growing herd size, economic aspects and rising consumer expectations have increased the demand for high performing and healthy animals. A good management and appropriate feeding is not enough to attain healthier animals. However, due to breeding for high milk production, diseases have become more frequent which has made it more important to register health traits. Only with good health monitoring a higher proficiency level will be possible. Holstein is a dairy breed with a high milk yield and diseases like mastitis or reproductive disorders are very common. The goal of this thesis is to analyse the differences between Austria and Germany in the acquisition of health traits for Holstein cattle and to compare the genetic evaluation. Unfortunately the comparison of the breeding values is not possible due to the lack of German data. Based on the data of the project “Gesundheitsmonitoring Rind” the genetic parameters for the four health traits mastitis, early reproductive disorders, ovarian cysts and milk fever are estimated. In accordance to the routine genetic evaluation in Fleckvieh, a linear animal model was applied. The heritabilities range from 0.01 to 0.05 and the genetic correlations from -0.4 to 0.6. For mastitis the heritability of 0,045 is higher than that for ovarian cysts (0.025), early reproductive disorders and milk fever (0.01- 0.02). Genetic correlations of mastitis and the traits early reproductive disorders and milk fever, respectively, were positive and significant. The genetic correlation between ovarian cysts and and milk fever was however significantly negative.The breeding correlations between milking performance and the four health traits are antagonistic and the correlation between mastitis and somatic cell count was, as expected, positive.